Erleichterung am Krankenhaus Plettenberg

Rückgang der Corona-Patienten: Es bleibt mehr Zeit für Operationen

Blick in eine Behandlungszimmer auf der Intensivstation des Radprax-Krankenhaus Plettenberg.
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Blick in eine Behandlungszimmer auf der Intensivstation des Radprax-Krankenhaus Plettenberg.

Die Corona-Zahlen gehen zurück. Auch im Plettenberger Krankenhaus macht sich der positive Trend bemerkbar.

Plettenberg - Und doch ist die Intensivstation im Radprax-Krankenhaus voll belegt. Aber anders als noch im Januar sind es diesmal keine Corona-Patienten, die die Station auslasten.

„Wir haben Anfang Januar knapp zwei Wochen lang nicht operiert. Die damals geplanten Operationen werden jetzt nachgeholt“, erklärte der Ärztliche Direktor Dr. Andrzej Ploch auf Anfrage unserer Zeitung.

„Die Corona-Lage lässt es jetzt zu, dringend notwendige Eingriffe durchzuführen“, freut sich Ploch. Derzeit habe man noch vier Corona-Patienten auf der gesonderten Station im Plettenberger Krankenhaus – zwischenzeitlich seien es 15 gewesen. „Die Situation stabilisiert sich gerade und wir haben hier zum Glück auch noch keine Mutationen“, sagt der Ärztliche Direktor.

Bei positiv getesteten Covid 19-Patienten, die möglicherweise Kontakt mit Personen aus Gebieten mit dem Mutationsvirus hatten, werde der PCR-Test nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Märkischen Kreises zur gesonderten Analyse im Labor auf die Mutation überprüft, erklärte Ploch.

Was die zweite Impfung für die bislang 143 Krankenhausmitarbeiter angeht, stehe weiter der Termin am 16. Februar, so Ploch. „Leider haben wir bislang noch keinen ersten Impftermin für die rund 200 verbliebenen Krankenhausmitarbeiter“, bedauert Ploch, der hofft, dass auch die übrigen Radprax-Beschäftigten bald geimpft werden können. „Je schneller geimpft wird, desto besser bekommen wir die Pandemie in den Griff“, sagt Ploch abschließend und zeigt sich mit Blick auf die Gesamtentwicklung positiv gestimmt.

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