Public Viewing soll in Plettenberg wieder stattfinden - es gibt nur noch ein Problem...

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Plettenberg - Die Verantwortlichen des SC Plettenberg wollen es wieder machen: Pünktlich zum Start der Fußball-EM im Juni kommenden Jahres wollen sie den Bürgern ermöglichen, die Spiele mit deutscher Beteiligung auf einer Großbildleinwand in der Innenstadt zu verfolgen. Die Frage ist nur: Wo?

Denn aktuell wird der Alte Markt, der sich bei den letzten Veranstaltungen als perfekter Ort für die Leinwandübertragungen etabliert hat, als Baustellenlager der Firma Boymann für die Innenstadtsanierung genutzt. Wie weit die Arbeiten auf dem Alten Markt im Juni 2020 und damit zum Start der Fußball-EM sein werden?

„Das kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend beantwortet werden, da der Bauzeitenplan aktuell durch die Firma Boymann überarbeitet wird“, schreibt Bauamtsleiter Sebastian Jülich auf ST-Nachfrage. Eine definitive Aussage werde es erst nach dem Winter geben können, denn der Bauzeitenplan hänge stark von der Witterung ab.

„Hinsichtlich des Public Viewing steht noch nicht fest, ob der Platz bis dahin fertig ist. Da dort schon Oberflächen aufgenommen sind, kann der Platz im jetzigen Zustand auch bei Räumung der Baumaterialien nicht für Veranstaltungen genutzt werden (potenzielle Unfallgefahr)“, erklärt Jülich. „Wir stehen aber in gutem Kontakt zum SC Plettenberg und stimmen uns eng ab, was möglich ist.“

So oder so – die Verantwortlichen des SC Plettenberg sind gewillt, das Rudelgucken wieder zu veranstalten. Die LED-Leinwand mit ihrem gestochen scharfen Bild vom letzten Mal ist reserviert und wird fest gebucht, sobald sich die deutsche Nationalmannschaft für die EM qualifiziert hat. Gespräche mit den Sponsoren laufen, auch die während der Schützenfestsaison begehrten Kühlcontainer sind schon reserviert.

„Wir gehen davon aus, dass wir das Public Viewing auf dem Alten Markt durchführen können“, sagt der SC-Vorsitzende Andreas Barnewitz. „Gleichzeitig arbeiten wir aber auch an einem Plan B für den Rathausinnenhof.“

Der Platz vor dem Rathaus wäre im Fall der Fälle die bevorzugte Alternativfläche aus Sicht des SC. Der große Nachteil: Hier sind die Besucher nicht wettergeschützt. „Aber zur Not [also wenn der Alte Markt noch nicht fertig sein sollte] müssen wir die Kröte schlucken“, sagt Barnewitz.

Deshalb werden die SC-Verantwortlichen in den nächsten Wochen ganz genau verfolgen, wie schnell der Umbau der Innenstadt rund um den Alten Markt vonstatten geht. Noch intensiver schaut man aber auf die entscheidenden EM-Qualifikationsspiele der Deutschen am 16. November gegen Weißrussland und am 19. November gegen Nordirland. „Sobald die Qualifikation geschafft ist, sind die Würfel gefallen“, sagt Barnewitz. „Dann machen wir das Public Viewing auf jeden Fall – egal, an welchem Ort.“

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