Preise für Bauland in Plettenberg fallen

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Baugrundstücke sind im vergangenen Jahr, im Vergleich zu 2016, um fünf Prozent günstiger geworden. Bauland ist in Plettenberg auch deutlich günstiger zu haben als in Attendorn. Die Preise für neue Eigentumswohnungen sind in der Vier-Täler-Stadt in 2017 dagegen um rund zwölf Prozent gestiegen. (*Daten in Klammern: häufigster Wert; kursiv: Preise für Gebrauchtmarkt).

Nicht selten scheitert der Traum vom Eigenheim an den hohen Kosten für das nötige Baugrundstück. Wer jedoch in der Vier-Täler-Stadt ein Haus errichten möchte, dürfte derzeit gute Bedingungen vorfinden: Die Preise für Baugrundstücke sind im vergangenen Jahr, im Vergleich zu 2016, im Schnitt um rund fünf Prozent gefallen. Das geht aus einer aktuellen Statistik der LBS in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Empirica hervor.

„Die Möglichkeit, ein Haus zu bauen, hängt entscheidend von den verfügbaren Baugrundstücken ab“, erklärt auch LBS-Gebietsleiter Holger Menzel. Die Preise für einen Quadratmeter voll erschlossenes Bauland hätten in 2017 demnach in Plettenberg zwischen 60 und 130 Euro gelegen – durchschnittlich würden 90 Euro verlangt.

Im Vergleich mit Attendorn sei Bauland in der Vier-Täler-Stadt damit besonders günstig: In der Hansestadt müsse für Bauland im Schnitt 100 bis 170 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden (häufigster Wert: 145 Euro pro Quadratmeter).

Wie die LBS erklärt, hätten sich die Preise für Wohnimmobilien im vergangenen Jahr in Plettenberg allerdings sehr unterschiedlich entwickelt: Eine neue 80 Quadratmeter große Eigentumswohnung habe im Schnitt 202 000 Euro gekostet – ein Plus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

In Attendorn hätte eine solche Wohnung im Schnitt rund 2 000 Euro weniger gekostet. Eine vergleichbare gebrauchte Wohnung habe in Plettenberg bei 76 000 Euro gelegen (minus fünf Prozent) – in der Hansestadt bei rund 108 000 Euro.

Bei den Reiheneigenheimen hätten in Attendorn die Preise zwar bis auf 300 000 Euro klettern können, im Schnitt hätten Käufer hier jedoch nur 210 000 Euro gezahlt – in der Vier-Täler-Stadt dagegen 225 000 Euro. Auf dem Gebrauchtmarkt habe die Situation dagegen genau anders ausgesehen: Ein gebrauchtes Reiheneigenheim sei in Plettenberg im vergangenen Jahr bereits für durchschnittlich 125 000 Euro zu haben gewesen, in der Nachbarstadt im Kreis Olpe dagegen erst für rund 165 000 Euro.

Die Statistik der LBS habe beim Bauland nur baureife Grundstücke in mittlerer bis guter Wohnlage mit einer Fläche von 300 bis 800 Quadratmetern berücksichtigt. Die untersuchten Reihen-Eigenheime hätten sich in mittlerer bis guter Wohnlage befunden und über eine Wohnfläche von circa 100 Quadratmetern verfügt (ohne Garage).

Die Eigentumswohnungen seien in mittlerer bis guter Wohnlage gelegen, würden über drei Zimmer und eine Wohnfläche von circa 80 Quadratmetern verfügen (ohne Garage).

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