Einsatz in Plettenberg

Polizei bremst Auto aus: Dann eskaliert die Situation völlig - Verstärkung angefordert

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Die Polizei führte eine Kontrolle in Plettenberg

Plettenberg - "Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte" überschrieb die Polizei eine Meldung über eine aus dem Ruder gelaufene Verkehrskontrolle in Plettenberg. Erst als sie Verstärkungen anforderten, beruhigte sich die Situation.

Laut Polizei spielte sich das Geschehen wie folgt ab: 

"Am Dienstagnachmittag eskalierte eine Verkehrskontrolle auf der Lehmkuhler Straße in Plettenberg. Eine Polizeistreife wollte einen verdächtigen Wagen anhalten. Der 23-jährige Fahrer ignorierte sämtliche Anhaltezeichen des hinter ihm fahrenden Polizei-Fahrzeugs.

Auf der Grünestraße entsorgten die Insassen eine Substanz aus dem Fenster. Erst auf der Straße "Unterm Grünen Berg" konnten die Beamten den Wagen überholen und blockieren."

Männer zeigten sich äußerst aggressiv

Wie die Polizei mitteilte, steigen drei der fünf Insassen im Alter zwischen 21 und 25 Jahren sofort aus. Einer der Männer wollte nach Darstellung der Polizei türmen, konnte aber gestoppt werden. Zwei Männer verhielten sich äußerst aggressiv und weigerten sich, ihre Ausweise vorzuzeigen. 

Beamte setzten Pfefferspray ein

Ein 21-jähriger Plettenberger kam immer drohend auf die Beamten zu, berichtet die Polizei. Auch durch den Einsatz von Pfefferspray habe er sich nicht wirklich aufhalten lassen. Er beschimpfte die Polizeibeamten und drohte ihnen.

Die Beamten forderten Verstärkung an. Erst danach ließen sich die Männer unter Kontrolle bringen. 

Polizei durchsuchte Fahrzeug

Laut Polizei zeigten drei der fünf Fahrzeuginsassen deutliche Hinweise auf Drogenkonsum. Die Polizei durchsuchte das Fahrzeug und stellte Utensilien sicher, die zum Konsum von Marihuana genutzt werden können. Außerdem stellten die Beamten ein Mobiltelefon sicher, mit denen einer der Pkw-Insassen den Einsatz gefilmt hatte.

Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Beamte

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Gefährdung des Straßenverkehrs. Außerdem schrieben die Beamten Anzeigen, weil der Fahrer die Anhaltesignale ignorierte und wegen der Weiterverbreitung von Filmaufnahmen.

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