Am Dienstagabend in Böddinghausen

Plettenberger Wehr hat Küchenbrand in China-Restaurant rasch unter Kontrolle

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[Update 21.31 Uhr] Plettenberg - Der Wirt eines Plettenberger China-Restaurantes in einem kombinierten dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshaus hatte keinen guten Start ins neue Jahr. Aus noch ungeklärter Ursache geriet am Dienstagabend der Wok in seiner asiatischen Küche am Böddinghauser Weg in Brand. Die Feuerwehr sah in der Einsatzmeldung großes Gefahrenpotential und rückte gleich mit drei Löschgruppen an.

Zwei Angrifftrupps bekämpften unter Atemschutz den Küchenbrand, der sich auf das Kücheninventar und die Dunstabzugsanlage ausgebreitet hatte. Die bis zum Dach führende Absauganlage geriet ebenfalls in Brand, teilte die Feuerwehr Plettenberg am Abend mit.

Gemeldet worden war das Feuer kurz vor 19 Uhr, bereits eine gute halbe Stunde später hatten die Einsatzkräfte den Brandherd gelöscht. Eigene Löschversuche der Restaurantbetreiber mit einer Löschdecke und einem Feuerlöscher hätten keinen Erfolg gebracht.

Mit dem Stichwort "Brand im Gebäude" rückten nach einem Notruf in der Feuer- und Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises die alarmierten Einheiten der Plettenberger Feuer- und Rettungswache sowie des Löschzuges 3 (Eiringhausen, Ohle und Selscheid) aus. 

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die Gäste und Bewohner des Hauses bereits in Sicherheit gebracht. Umgehend drangen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz durch den Eingang des Restaurants sowie von der Gebäuderückseite in die Küche vor.

"Da Flammen und Rauch auch im Dachbereich zu erkennen waren, wurde umgehend die Drehleiter in Stellung gebracht. Auch die über dem Restaurant befindlichen rauchfreien Wohnungen wurden sicherheitshalber durch die Feuerwehr kontrolliert. 

Den Brand konnte die Feuerwehr schnell unter Kontrolle bringen. Aufwändig gestalteten sich jedoch die Nachlöscharbeiten in der bis zum Dachgeschoss führenden Verrohrung der Absauganlage. Diese musste zum Teil von den Einsatzkräften auseinandergebaut werden, um die Glutnester, welche mit einer Wärmebildkamera aufgespürt werden konnten, abzulöschen. 

Erst gegen 21 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr in ihre Standorte einrücken. Zur genauen Brandursache und zur Höhe des entstanden Sachschadens kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen", so die Wehr abschließend.

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