Stefan Langenbacch ist neuer Vorsitzender der Plettenberger SPD

Wechsel an der Spitze der Plettenberger SPD nach zwei Jahren

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Der Plettenberger SPD-Vorstand um den neuen Vorsitzenden Stefan Langenbach (vorne, 2. von rechts): Bernd Paulus, Uwe Boese, Björn Grüber, Wolfgang Rothstein, Jörg Thilo Schmidt und Sebastian Rötz (von links). Fotos: wiechowski

Rund zwei Jahre führte Dirk Finder den Plettenberger Ortsverein. Die bei seinem Amtsantritt gesetzten Ziele seien erreicht worden – daher machte Finder den Weg für einen neuen Vorsitzenden frei. Dieser heißt fortan Stefan Langenbach, ehemaliger Vorsitzender der Plettenberger Jusos.

Vor zwei Jahren hatte Finder die Nachfolge von Jürgen Beine angetreten – mit zwei großen Zielen: Den Ortsverein neu aufstellen und verjüngen. „Beide Ziele sind abgearbeitet“, verkündete der scheidende Vorsitzende am Donnerstag und dankte den Mitgliedern.

Unter Finder an den Start gebracht wurde zum Beispiel die rote Piaggio Ape. Auf dieses besondere Gefährt ging auch der zu dem Zeitpunkt Noch-Schriftführer Stefan Langenbach in seinem Bericht ein. 

So habe das Dreirad mit SPD-Aufschrift die Mitglieder auf zahlreichen Veranstaltungen begleitet und sei stets ein echter Hingucker gewesen, erklärte er. Bei der Einweihung im Mai begutachteten auch Bürgermeister Ulrich Schulte und die SPD-Landtagsabgeordnete Inge Blask den Flitzer.

Fortan wird Langenbach den Plettenberger Genossen vorsitzen. „Plettenberg ist meine Stadt“, betonte Langenbach in seiner kurzen Ansprache und warf einen Blick auf die Kommunalwahl am 13. September. Hier soll natürlich das bestmögliche Ergebnis für die Sozialdemokraten erzielt werden. Das sei ein ehrgeiziges Ziel der Genossen, so Langenbach.

„Es ist eine dankbare Aufgabe in der Stadt, in der ich geboren bin, etwas zu bewegen“, dankte Langenbach für das Vertrauen der heimischen SPD-Mitglieder. Den Bürgern will der neue Vorsitzende mit auf den Weg geben: „Mit uns kann man über alles reden“. Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Werkstadt Zukunftsschmiede“ soll dies unterstrichen werden.

Das Motto zur Kommunalwahl laute „Plettenberg: Meine Stadt“. Besonders wichtig sei es jetzt, die Profilierung der Partei nach vorne zu bringen. Es müsse klar werden, „was wir wollen“, so Finder. Das Wahlprogramm stehe. Nur noch die letzten Feinarbeiten müssten erledigt werden, erklärte er.

Langenbach blickte auch auf die Europawahl 2019, bei der die SPD „leider nur zweite Kraft geworden ist“. Dennoch: Das treibe die Mitglieder nur noch mehr an „noch intensiver zu arbeiten“, so Langenbach, der seine Vereinskollegen lobte: „Dieser Ortsverein ist einfach klasse.“

Juso-Vorsitzender Lutz Grehlich erklärte in seinem Bericht, dass die Jusos Jugendlichen eine Plattform bieten – und das als einzige Jugendgruppe einer Partei in Plettenberg. Im letzten Jahr hätten sich die Mitglieder mehrfach getroffen, um Themen zu besprechen, die sie bewegen. Denn: „Totschweigen von Problemen bringt gar nichts“.

Die Plettenberger Sozialdemokraten müssen derweil einen weiteren Abschied verkraften: Wolfgang Schrader wird den heimischen Sozialdemokraten nach der diesjährigen Wahl nicht mehr als Fraktionsvorsitzender zur Verfügung stehen – nach 36 Jahren Ratsmitgliedschaft, 31 davon als Fraktionsvorsitzender.

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