Möbelbörse näht 1 000 Stoffbeutel für die Tafelausgabe als Ersatz für Plastiktüten

Tafel setzt sich für Umweltschutz ein

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Die Helfer der Möbelbörse der Freiwilligenzentrale haben in den letzten Wochen 1000 Stoffbeutel genäht. Diese sollen bei den Lebensmittelausgaben der Tafel zukünftig Plastiktüten ersetzen.

Plettenberg - Umweltschutz ist weltweit ein großes Thema und auch die Plettenberger Tafel beschäftigt sich damit. Die Helfer der Möbelbörse – ein Projekt des Jobcenters – haben in den letzten Wochen Stofftaschen genäht und wollen diese bei der nächsten Ausgabe der Plettenberger Tafel im September an die Kunden verteilen, um zukünftig auf Plastiktaschen verzichten zu können.

Die Kunden sollen Obst und Gemüse in diese Taschen packen, die nach der Leerung daheim bei jeder Ausgabe erneut mitgebracht werden können. „Wir freuen uns, damit einen Beitrag zum Umweltschutz leisten zu können“, sagt Susanne Vollmer, Leiterin der Plettenberger Tafel. Sie erklärt aber auch, dass der schonende Umgang mit Ressourcen manchmal schwierig sei, da manche der Lebensmittelspenden in Plastik verpackt bei der Tafel ankommen.

Die Diakonie habe den Stoff bereitgestellt und die Helfer der Möbelbörse übernahmen die Aufgabe, daraus Beutel zu nähen. Innerhalb von acht Wochen wurden 1 000 Taschen hergestellt, der Stoff wurde zugeschnitten, mit der Nähmaschine zu einem Beutel genäht und jeweils eine Kordel eingezogen, schildert Manfred Gurk, Leiter der Möbelbörse.

„Sowohl Frauen als auch Männer haben mitgeholfen und waren mit viel Elan dabei. Das war toll“, lobt Heike Schaefer, Leiterin der Freiwilligenzentrale. Die 1 000 Taschen wurden – je nach Bedarf – auf die drei Tafeln in den Städten Plettenberg, Werdohl und Attendorn aufgeteilt. Der nächste Schritt sei nun, den Kunden der Tafel zu erklären, wie die Nutzung der Taschen angedacht ist. Die Organisatoren hoffen, damit einen Prozess anzustoßen, damit auch die Kunden sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Susanne Vollmer, Heike Schaefer und Manfred Gurk übergaben den Teilnehmern der Möbelbörse ein kleines Dankeschön, für ihre geleistete Arbeit in den letzten acht Wochen.

Bereits vor dieser Einführung hat man sich bei der Tafel Gedanken um den Umweltschutz gemacht. So habe man bereits vor einem Jahr zum ersten Mal Papiertüten eingesetzt und danach immer wieder, da Plastiktüten den Helfern ein Dorn im Auge waren, erklärt Susanne Vollmer. Allerdings sei bei den Papiertüten der Kostenfaktor zu berücksichtigen und da diese nicht besser seien, habe man sich jetzt für die Beutel entschieden.

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