Wie das Tafelteam helfen will

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Anne Jahn und Susanne Vollmer warben auf dem Wochenmarkt mit Bollerwagen und Flyern für die Tafel-Aktionswoche.

Mit einem Bollerwagen und viel guter Laune werben Anne Jahn und Susanne Vollmer von der Plettenberger Tafel für die Aktionswoche unter dem Motto „Mach dein Ding“. Dazu haben sie auch unlängst dem Plettenberger Wochenmarkt einen Besuch abgestattet.

Plettenberg -  „Habt ihr so etwas wie eine Spendenbox?“ – der Passant auf dem Plettenberger Wochenmarkt hat seinen Geldbeutel schon in der Hand. Eine Spendenbox haben Jahn und Vollmer nicht dabei. Aber ein leeres Portemonnaie. Schnell wechseln einige Münzen den Besitzer. Es ist nicht die erste Spende, die die beiden Frauen an diesem Vormittag erhalten.

 Beide warben für die Aktionswoche der Tafel (3. bis 11. Oktober). Möglichst viele Menschen sollen laufen, schaukeln, schwimmen, fahren, rollen, notfalls auch fliegen oder ein wenig spazieren gehen. Hauptsache sie bewegen sich und schießen zum Abschluss ihrer Aktion ein Foto für die Tafel. Ein Apfel sollte mit auf dem Foto zu sehen sein. Die leckere Frucht ist das Symbol der Tafel und soll das verbindende Element für alle sein, die „ihr Ding machen“ und der Plettenberger Tafel helfen möchten. 

Die Fotos können auf der Homepage des Diakonischen Werkes veröffentlicht werden, wenn die Teilnehmer einverstanden sind. Die Aktion soll der Tafel, die in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag begeht, Aufmerksamkeit verschaffen. Anne Jahn und Susanne Vollmer haben Flyer dabei, auf denen die Aktion genau erklärt wird. Spaß haben und helfen – so soll es laufen. Dabei ist auch jede noch so kleine Geldspende willkommen.

 „Wir müssen immer mehr Waren zukaufen, weil die Zahl der Sachspenden seit einiger Zeit zurückgegangen ist“, sagt Vollmer. Der Bäcker vom Markt, der Obst- und Gemüsehändler aus Werl und andere geben Waren ab, die sie nicht mehr verkaufen können. Aber es reicht nicht.

 Inzwischen rollen die Fahrzeuge der Plettenberger Tafel bis nach Siegen. Hier hat die Tafel-Organisation ein Verteilzentrum für die örtlichen Tafeln in der Region aufgebaut. Auch das ist eine Reaktion auf das gesunkene Warenaufkommen vor Ort. 

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