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„Hilfsbereitschaft ungebrochen“: Tafel dankbar für Spenden

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Plettenberger Tafel freut sich über Erntedank-Gaben.
Susanne Vollmer (3. von links) und ihre Mitstreiterinnen vom Tafel-Team freuen sich über die zahlreichen Erntedank-Gaben der Kirchengemeinden. © Teipel

Auch in schwierigen Zeiten lassen die Plettenberger andere Menschen nicht im Stich. Das kann Susanne Vollmer von der Plettenberger Tafel nur bestätigen. „Die Hilfsbereitschaft ist nach wie vor ungebrochen“, sagt sie.

Plettenberg – Mal ein Korb Äpfel aus der Nachbarschaft oder ein paar Kürbisse – das kommt in diesen Tagen immer wieder vor. Deutlich größer war jetzt die Gabe der Plettenberger Kirchengemeinden: Nach dem Erntedankfest reichten sie jede Menge haltbare Lebensmittel an die Tafel weiter. „Das hilft uns und den Menschen, die nur das Nötigste zum Leben haben, enorm weiter.“ Gemüse- und Obstkonserven, Suppen in Dosen und Tüten, Salzstangen und vieles mehr: So konnte die Tafel ihre Vorräte für die nächsten Lebensmittelausgaben kräftig aufstocken.

Susanne Vollmer stellt fest: „Wir werden wahrgenommen.“ So werde jede Gabe auch zum Kompliment für das Tafel-Team. Auch die Aktion der Lebensmittelkette Rewe findet Susanne Vollmer „einfach klasse“. Sie läuft noch bis Samstag, 22. Oktober und funktioniert so: Spendentüte für fünf Euro kaufen und Tüte hinter der Kasse abstellen. Der Markt kümmert sich anschließend darum, dass die örtlichen Tafeln die Spendentüten erhalten. Bundesweit sind (Stand 19. Oktober) bereits 355 341 Spendentüten gekauft und an die Tafeln weitergeleitet worden.

„Allein beim Rewe-Markt an der Breddestraße sind bis jetzt 150 Tüten (Stand 18. Oktober) gekauft worden“, berichtet Susanne Vollmer.

Neben Lebensmittel-Spenden freuen sich die Aktiven der Tafel auch über weitere Mitstreiter, die beim Tafel-Dienst mitmachen möchten: Wer sich dies vorstellen kann, sollte einen gesunden Rücken haben und „keine Frostbeule sein“. Wer dabei ist, erfahre bei seiner Arbeit die Wertschätzung des Teams und der Tafelgäste. „Ohne Euch ging es nicht! – Das habe ich schon oft gehört“, sagt Susanne Vollmer.

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