Spielplatz-Umbau auf der Burg gelingt schneller als erwartet

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Mit Hilfe des Radladers Chantal verteilen die Bauhofmitarbeiter seit gestern Tonnen von Holzhackschnitzeln als Untergrund auf dem Spielplatz Burg.

Plettenberg - Chantal leistet zurzeit ganze Arbeit. Wieder und wieder füllt der Radlader des städtischen Bauhofs seine Schaufel mit Holzhackschnitzeln und entlädt sie neben dem neuen Gestell für die Vogelnestschaukel – ein weiterer Schritt zur Vollendung des Spielplatzes in der Wohnsiedlung Burg.

Seit den Sommerferien laufen auf dem Spielplatz die Umbauarbeiten. Nachdem die alten Spielgeräte in die Jahre gekommen waren, hat die Stadt Plettenberg 100 000 Euro bereit gestellt, um den Platz von Grund auf zu modernisieren. Und fast jedes Mal, wenn die Kinder mit dem Schulbus an der Baustelle vorbei fahren, sehen sie etwas Neues, auf das sie sich freuen dürfen. Das Herz des neuen Spielplatzes ist eine Kletteranlage aus dem Hause Spielgeräte Maier. Von ihr ragt eine Plettenberg-Fahne in den Himmel und die Rutsche bietet rasante Fahrten nach unten.

Neu wird auch die Vogelnestschaukel und ein drehbarer Ring sein. Der Ring ersetzt die alte Drehscheibe und war ein ausdrücklicher Wunsch der Kinder. Überhaupt hat Marilies Schulte-Henkel vom städtischen Bauamt bei der Planung viele Wünsche der Burgbewohner verwirklicht. Neben dem Ring sind das zum Beispiel auch Bänke und ein Tisch für die Eltern und einen Zaun zum Königssiepen hin. Zur gemeinsamen Planung hatte es Ortsbegehungen mit Politikern, dem Bürgermeister und den Anwohnern gegeben, bei denen Wünsche geäußert werden konnten.

Nicht nur die Spielgeräte werden von den 100 000 Euro erneuert, sondern auch der Untergrund. Hierfür hat der Bauhof nicht nur Radlader Chantal, sondern auch weitere Fahrzeuge zur Burg gebracht, um zum Beispiel die Holzhackschnitzel auf dem gesamtem Platz in einer Höhe von 40 Zentimetern zu verteilen. Auch Teppichvlies wird zum Schutz der Kinder verlegt. „Denn nicht alle Kinder nutzen immer die vorgezeichneten Wege“, weiß Marilies Schulte-Henkel, die sich bei der tollen Arbeit der Bauhof-Männer bedankt, ohne deren Einsatz „das hier alles gar nicht funktionieren würde“.

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