Schlechtes Wetter gibt es beim Plettenberger Sommerkino nicht

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ea (5) und ihr Papa hatten sich auch für schlechtes Wetter beim Sommerkino gerüstet.

Plettenberg - Als Steffen Reeder,  Organisator des Sommerkinos, am Samstagmorgen beobachtete, wie der Regen plätscherte, sah er das Sommerkino schon dahin schwimmen. Doch das Wetter war schließlich doch noch auf seiner Seite und  die Besucher konnten den Film „Captain Fantastic“ im trockenen Rathaus-Innenhof sehen.

Doch was wäre passiert, wenn es wie am Morgen geregnet hätte? „Wir hätten den Film trotzdem gezeigt“, sagt Steffen Reeder. Nur wenn es stürmt, könne kein Film gezeigt werden. „Wenn die Leinwand nass wird macht das nichts, solange sie später wieder trocknet – und das Drumherum ist aus dem gleichen Material wie eine Hüpfburg“, erklärt Eckhard Möncke von der Veranstaltungstechnik moving movies. Einen Plan B gibt es übrigens auch nicht, da unter dem Stephansdachstuhl zum Beispiel die Entfernung vom Technikwagen zur Leinwand zu gering wäre.

Gut, die Technik steht also, aber was ist mit den Besuchern? Für die gilt: schlechtes Wetter gibt es nicht, nur schlechte Kleidung. Dafür waren die kleine Lea (5) und ihr Papa Christoph Scheider das beste Beispiel. Sie hatten sich beide mit einem Regencape gewappnet und genossen mit Popcorn den Film.

Hanna Levermann und ihr Mann Johannes aus Werdohl wärmten sich mit einer selbstgestrickten Decke.

Da sich das Wetter allerdings hielt, reichte eine Decke, um sich warm zu halten. Hanna Levermann aus Werdohl brachte zum Beispiel eine Muckeldecke mit, die sie letztes Jahr beim Sommerkino begonnen hatte zu stricken. Samstag konnten sie und ihr Mann Johannes sich dann mit dieser zudecken und auch eine neue Strickarbeit hatte Hanna Levermann am Samstag in Arbeit, während sie wartete, dass der Film begann. „Wir sind zum dritten Mal hier und uns hat es immer gut gefallen“, lobt sie.

Bevor „Captain Fantastic“ jedoch begann, konnten sich die Besucher mit dem dreiteiligen Kurzfilm „Stormtrooper“ von >Gute Arbeit Originals< auf den Abend einstimmen.

Mehr als 150 Besucher kamen am Samstag zum Sommerkino im Rathaus-Innenhof. Obwohl das Wetter tagsüber schlecht aussah, konnten die Gäste den Film „Captain Fantastic“ im Trockenen genießen

Im nächsten Jahr könnte das Sommerkino übrigens an der Lennepromenade gezeigt werden, wenn dies technisch möglich ist. „Ich habe mir das mit dem Technikchef heute einmal angeschaut und es ist eine einzigartige Kulisse“, sagte Steffen Reeder am Samstag. Er könnte sich vorstellen, dass die Leinwand dann sogar im Wasser stehen könnte. Ob die Verlegung des Sommerkinos nach Eiringhausen wirklich möglich ist, muss nun geprüft werden.

Wer sich übrigens gewundert hat, warum das Sommerkino eine Woche früher als sonst stattfand: Dies lag an der Terminvereinbarung mit moving movies. „Wir hätten das Sommerkino sonst erst im September veranstalten können und dann wäre es vermutlich zu kalt geworden“, erklärte Steffen Reeder.

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