Rolf Wilmink nach 31 Jahren aus dem Offizierscorps der PSG verabschiedet

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Vorgänger und Nachfolger: Rolf G. Wilmink (links) wurde jetzt aus dem Offizierscorps der PSG verabschiedet. An seine Stelle tritt Thomas Römer.

„Es war mir eine Freude und es war mir eine Ehre“ – Mit diesen Worten verabschiedete sich auf der Jahreshauptversammlung der Plettenberger Schützengesellschaft (PSG) Oberst Rolf G. Wilmink nach fast 31 Jahren aus dem Offizierscorps.

Nach einer offiziellen Amtszeit von 19 Jahren übermittelte Wilmink der Versammlung die Empfehlung des Offizierscorps, Thomas Römer zu seinem Nachfolger zu wählen.

Wilmink selbst hatte 1999 nach dem Königsschuss seines Vorgängers Detlef Römer erst als sein Adjutant stellvertretend, ab 2000 dann offiziell gewählt, dieses Amt mit viel Herzblut geführt.

Thomas Römer ist somit die dritte Generation aus der Schützenfamilie Römer und führt damit gewissermaßen eine Familientradition fort: Denn auch sein Großvater Horst war von 1962 bis 1974 Oberst, später langjähriger Ehrenoberst, sein Vater Detlef amtierte als Oberst von 1993 bis 2000. Auch Rolf Wilminks Vater Gerhard führte die Position des Obersts von 1974 bis 1981.

Gewürdigt wurde Wilmink mit stehendem Applaus, unter der Hand mit dem Spitznamen „Oberst Ü“ tituliert und bekannt für seine nahezu militärische Präzision beim Zapfenstreich, für seine herausragende Arbeit und vielen Ideen zum Wohle der PSG und des Offizierscorps.

Mit einem Fahnenspalier überraschte „sein“ Offizierscorps den scheidenden Oberst.

Darüber hinaus empfing er aus den Händen seiner Vorgänger Detlef Römer und seines Vaters Gerhard Wilmink eine eigens angefertigte Fahne mit dem von Rolf Wilmink entworfenen Offizierswappen sowie den Namen aller Offiziere a.D. und aktiven Offiziere unter seiner Federführung.

Die eigens angefertigte Fahne, versehen mit dem von Wilmink entworfenen Logo, erhielt der ehemalige PSG-Oberst ebenfalls.


Verbunden bleibt Wilmink der PSG natürlich weiterhin. Wie er so treffend formulierte: „Die PSG ist unsere Großfamilie, die es zu erhalten gilt. Und jeder Einzelne findet darin seinen Platz, um daran mitzuarbeiten. Ein großes Räderwerk, das ohne das Fundament der Schützen hilflos wäre, ohne jedes einzelne Rädchen, die ineinander übergreifen.“

Zum Ende seiner Ansprache erläuterte Wilmink seinen an die Versammlung gestellten Antrag bezüglich des Beitritts der PSG in den Arbeitskreis Plettenberger Schützen. Dieser hat sich entschlossen, mehrere Veranstaltungen gemeinsam durchzuführen.

Nach Bildung eines gemeinnützigen Verbandes und sorgfältiger Vorarbeit sollen Fördermittel aus unterschiedlichen Quellen angestrebt werden. Die Versammlung stimmte per Handzeichen für den Beitritt.

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