Wie die Plettenberger Polizei vier Damen aus der Klemme half 

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Die Polizisten Bankstahl (l.) und Hünnes (r.) handelten ganz unbürokratisch. Wachleiter Wolfgang Klein (2. v. l.) fand’s gut.

Plettenberg - Unfälle, Schlägereien, Verletzte - mit nichts dergleichen hat die nachfolgende Geschichte zu tun. Wie wäre es zur Abwechslung mit einer erfreulichen Begebenheit, deren Zeuge unser Reporter vor einigen Tagen wurde?

Es geht um vier Damen aus Menden-Lendringsen, die auf dem Weg zu einer Beerdigung in Pasel waren, die um 13 Uhr beginnen sollte. Doch Elisabeth Schelte und die anderen drei Damen landeten nicht in Pasel, sondern irgendwann am Wall in Plettenberg vor der Polizeistation.

„Eine gute Adresse, um nach dem Weg zu fragen“, dachten sich die vier Frauen. Zufällig traten die Polizeikommissare Bankstahl und Hünnes vor die Tür, um ihre Runden durch Plettenberg zu machen. Präsenz zu zeigen, ist auch ein wichtiger Bestandteil ihrer Aufgaben.

Angesprochen von den Damen überlegten die beiden nicht lange und boten in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit – es war schon 12.45 Uhr – ihren Dienst als Lotsen nach Pasel an. Froh über die unerwartete Hilfe folgten die Damen in ihrem Pkw dem Einsatzwagen der Polizisten und gelangten so noch gerade rechtzeitig am Zielort an.

Um die Geschichte noch „rund“ zu machen, sollte noch ein Foto von den beiden Rettern in der Not auf der Wache gemacht werden. Schmunzelnd erzählten die beiden Polizeikommissare, wie sich die Damen dankbar verabschiedeten: „Sie haben gerade vier Frauen glücklich gemacht.“

Wachleiter Polizeihauptkommissar Wolfgang Klein ergänzte: „Sonst helfen wir schon mal Lastwagenfahrern mit einer Lotsenfahrt, damit diese sicher an ihr Ziel gelangen. Dieses Mal waren es vier Damen, denen wir gerne geholfen haben.“

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