Plettenberger pendeln weniger

Genügend Arbeitsplätze in der Heimatstadt

In Plettenberg gibt es genügen Arbeitsplätze: Die Pendler-Quote ist verhältnismäßig niedrig
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Lediglich etwas mehr als 35 Prozent der Plettenberger Erwerbstätigen arbeiten nicht in Plettenberg. 43 Prozent der in der Vier-Täler-Stadt Arbeitenden stammen aus anderen Kommunen. Im Vergleich zu Gemeinden und Städten aus der Umgebung handelt es sich um relativ niedrige Zahlen.

Wie gut es der heimischen Wirtschaft – im Vergleich zu anderen Kommunen – geht, zeigt sich auch an den Pendlerströmen. Denn immerhin hielt die Vier-Täler-Stadt im Jahr 2019 so viele Arbeitsplätze vor, dass verhältnismäßig viele Plettenberger in einem Betrieb in ihrer Heimatstadt arbeiten können.

Plettenberg - Lediglich etwas mehr als ein Drittel der Plettenberger Erwerbstätigen müssen auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle die Stadtgrenze überschreiten. Die meisten pendeln dabei nach Lüdenscheid (945). Das geht aus der Statistik von IT.NRW zu den Pendlerströmen im Jahr 2019 hervor. 550 Plettenberger haben demnach ihren Arbeitsplatz in Herscheid, etwas weniger (525) müssen zu ihrer Arbeitsstelle in die Hansestadt Attendorn fahren.

Herscheid: Hohe Auspendlerquote

Dass die Plettenberger Auspendlerquote verhältnismäßig gering ausfällt, zeigt ein Blick auf die Kommunen in der Nachbarschaft: So müssen 73 Prozent der Herscheider Erwerbstätigen jeden Tag zu ihrem Arbeitsplatz in eine andere Kommune fahren. Auch in Altena und Werdohl liegt die Auspendlerquote deutlich über den Plettenberger Zahlen.

Gleichzeitig bietet die Vier-Täler-Stadt auch vielen Auswärtigen eine Arbeitsstelle: 43 Prozent der heimischen Arbeitsplätze werden von Menschen „belegt“, die in einer anderen Kommune gemeldet sind.

Auch hier lohnt der Blick in die Nachbarschaft: Die Einpendlerquote liegt in Herscheid um fast 20 Prozentpunkte über dem Plettenberger Wert. Auch in Werdohl und Altena ist die Zahl der einpendelnden Arbeitnehmer höher.

8369 Plettenberger arbeiten „daheim“

Die meisten Einpendler, die in Plettenberg ihr Geld verdienen, stammen aus Werdohl (913), Lüdenscheid (795) und Herscheid (744).

Laut IT.NRW arbeiten 8 369 Plettenberger in der Vier-Täler-Stadt – 58,2 Prozent Männer und 41,8 Prozent Frauen. Das Landesamt zählt insgesamt 6 313 Einpendler für Plettenberg. Auch hier sind die Männer (69,6 Prozent) in der Überzahl. 4 634 Plettenberger pendeln dagegen täglich zur Arbeit in eine andere Kommune – 2 330 Frauen und 2 404 Männer.

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