Foto-Automat für den Wartebereich des Meldeamtes geplant

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Ralf Heuel (vorne) und Matthias Steinhoff demonstrieren, wie der Wartemarken-Apparat am Meldeamt funktioniert. In diesem Bereich des Rathauses soll sich aber in diesem Jahr noch mehr ändern.

Mit dem Wegfall des Fotostudios Kleinsorge stellt sich jetzt für viele Plettenberger die Frage: Wo kann ich noch biometrische Fotos von mir anfertigen lassen, die beispielsweise für Personalausweise notwendig sind? Eine Antwort darauf möchte man noch in diesem Jahr im Plettenberger Rathaus geben.

Denn noch im laufenden Jahr soll der Wartebereich vor dem Einwohnermeldeamt großzügig umgestaltet werden – das erklärten Matthias Steinhoff (interne Serviceleistungen) und Ralf Heuel vom Einwohnermeldewesen jetzt. „Nachdem auch der Real geschlossen hat, gibt es vor Ort nicht mehr viele Möglichkeiten, Fotos für Dokumente machen zu lassen“, sagt Heuel. Daher sei geplant, einen Foto-Automaten im Wartebereich am Meldeamt aufzustellen, wo die Plettenberger die biometrischen Fotos ganz einfach anfertigen lassen könnten.

Dazu müsse der Wartebereich jedoch ausgebaut werden. Eine Maßnahme, die ohnehin geplant gewesen sei – vor allem, um die Aufenthaltsqualität für die Wartenden zu erhöhen. „Wenn hier richtig viele Menschen warten, dann wird es eng auf dem Gang und die Luft ist nicht wirklich angenehm“, erklärt Steinhoff. So soll noch in diesem Jahr ein Büro im Verlauf des Ganges am Meldeamt einem weiteren Wartebereich „geopfert“ werden.

Auch hier soll dann ein Monitor zur Information der Plettenberger aufgehangen werden – ebenso wie der Monitor, der bereits am jetzigen Wartebereich installiert wurde. Denn hier sind die ersten Veränderungen beim Meldeamt bereits sichtbar: Der neue Wartemarken-Automat ist in Betrieb und funktioniere bisher einwandfrei.

Wartende müssen nun fortan eine Marke mit einer Nummer ziehen und warten, bis der Monitor diese Nummer aufruft. „Das erleichtert nicht nur die Arbeit der Mitarbeiter im Meldeamt. Auch für die Wartenden wird so alles besser koordiniert werden können“, sagt Steinhoff. Darüber hinaus würde auf diese Weise eine klare Reihenfolge festgelegt, sodass es unter den Wartenden nicht zu Unstimmigkeiten kommen könne.

Noch diene das System nur der Ausgabe von Wartemarken. Doch man habe schon viele Ideen für die nahe Zukunft. „Das System kann auch auf andere Bereiche ausgedehnt werden“, erklärt Heuel.

Mittelfristig sei außerdem geplant, die Öffnungszeiten der einzelnen Abteilungen im Rathaus zu vereinheitlichen. „Das würde nicht nur die Terminabsprache über das Internet ermöglichen“, sagt Steinhoff. So „träume“ man bereits beispielsweise vom digitalen Versenden von Urkunden. „Das würde für eine enorme Entlastung unserer Mitarbeiter sorgen und auch den Bürgern sicher manchen bisher notwendigen Weg ersparen.“

Bevor es soweit ist, dürften sich die Plettenberger aber wohl erstmal über einen lichtdurchfluteten und mit mehr Frischluft versorgten Wartebereich vor dem Meldeamt freuen.

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