Fazit zum Kultursommer

"Die Plettenberger klatschen mit den Herzen" - Kulturbüro zufrieden mit Kultursommer 

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Das letzte Juli-Wochenende war super besucht und laut Kulturböroleiterin Barbara Benner ein voller Erfolg. Die Band „Schluchtenkracher“ bezog das Publikum mit ins Showprogramm ein.

Plettenberg - „In den vergangenen Tagen sind so viele Leute auf mich zugekommen, die sich für das tolle Programm bei mir und Frank-Ulrich Sohn bedankt haben. Das hat mich sehr gefreut!“, so Kulturamtsleiterin Barbara Benner, die mit der Aufführung des N.N. Theaters den Kultursommer beendete.

Zwar regnete es in Strömen, und auch die Kälte kam irgendwann durch und ließ die dennoch zahlreich erschienenen Besucher auf ihren Plätzen zusammenzucken, trotzdem war Benner sehr zufrieden mit der gesamten Reihe. Besonders die Veranstaltungen für die Kinder seien bestens angenommen und besucht gewesen. Das sei jedoch keine Überraschung, denn gerade diese Veranstaltungen kämen immer besonders gut an.

Überraschend fand Barbara Benner den Auftakt des Kultursommers mit der „Max und Moritz“- Opernrevue in der Aula des Albert-Schweitzer-Gymnasiums. „Das war eine ganz außergewöhnliche Veranstaltung, vor allem die Kooperation der heimischen Musikschule mit der Kleinen Oper aus Bad Homburg – einfach klasse“, schwärmte die Kulturbüroleiterin für die jungen Künstler und Künstlerinnen.

Das Pantomimen-Quartett „Dekru“ war erstmals mit beim Kultursommer dabei.

Am Wochenende danach ging es dann am Alten Markt weiter. Dort präsentierte sich der Shanty-Chor „Romantik Sailors“ aus Iserlohn, der laut Benner für einen schönen Nachmittag mit Liedern zum Mitsingen gesorgt hätte. Gerade beim älteren Publikum sei die Gruppe sehr beliebt gewesen.

„Das Wochenende danach war etwas schwächer besucht“, gibt Barbara Benner zu. Sie kann das aber bis heute nicht verstehen, schließlich stand der Bürgerschoppen auf dem Programm. „Wir hatten wieder die Band Zauberhaft da, die sich mal wieder wirklich gut präsentierte“, so Benner. Vor allem die schönen Kleider seien der Kulturbüroleiterin wieder besonders im Gedächtnis geblieben. „Schade, dass gerade da immer so wenig los ist, dabei gibt es doch auch Freibier“, resümierte sie mit einem Augenzwinkern. Der Sonntag darauf sei jedoch wieder gut angenommen und besucht gewesen. „Die Band hat das Publikum viel in ihre Show mit einbezogen, das war klasse“, so Benner. Allgemein hätte sie von allen Gruppen und Künstlern ein durchweg positives Feedback bekommen, was sie sehr freute. „Alle haben gesagt, die Plettenberger sind ein tolles Publikum, machen viel mit und spenden viel Applaus. Deshalb kommen auch so viele Künstler gerne wieder“, verriet sie weiter.

Den krönenden Abschluss des Kultursommers bildete in diesem Jahr wieder das N.N. Theater aus Köln, das ein Stück über Martin Luther mit im Gepäck hatte.

Der Sonntag danach, also der 30. Juli, sei Benners persönliches Highlight gewesen. Beim Schlager- und Volksmusiknachmittag mit den „Schluchtenkrachern“, „Jan Rys und Danuta Wischnewski“ und einem Pantomimen-Quartett, sei die Planung äußert geglückt gewesen. „Die Stimmung war bombastisch, sowohl bei denMusikern, als auch bei der Pantomime. Ein perfektes Programm für einen kurzweiligen Nachmittag“, so Benner. Gleichzeitig sei auch das Dekru-Pantomimen-Quartett, das zum ersten Mal beim Kultursommer mit dabei war, begeistert vom heimischen Publikum gewesen. „Die Plettenberger klatschen mit ihren Herzen“, habe eine Künstlerin Benner gegenüber geäußert.

Der letzte Sonntag der Reihe startete mit dem Musicalprogramm „It’s showtime“, einem Querschnitt aus Musicals und Operetten. Außerdem gab es einen Walkact mit „Klara und Giselle“.

„Der Tag war wieder gut besucht, da kann ich nicht meckern!, so Benner. Aber noch mehr habe sie sich über den eigentlichen Abschluss, die Aufführung des N.N. Theaters am Donnerstagabend unterm Stephansdachstuhl gefreut. Trotz des wirklich fiesen Regenwetters habe man dafür gesorgt, dass die Veranstaltung genauso stattfinden könne, wie sonst auch. „Wir haben die Stuhlreihen komplett unter den Dachstuhl gezogen und an den Seiten auch noch Sitzbänke aufgestellt, sodass für genug trockene Sitzmöglichkeiten gesorgt war“, erklärt die Mitorganisatorin. Die Plätze seien sehr schnell voll gewesen, das Stammpublikum habe es sich nicht nehmen lassen, auch bei nass-kaltem Wetter zu kommen. Und das hat sich gelohnt, schließlich gab es 120 Minuten Theater vom Allerfeinsten (wir berichteten). Der Kultursommer 2017 ist beendet, dennoch stehen auch schon wieder zwei neue Großveranstaltungen an, die organisiert werden müssen: Die Plettenberger Woche und das P-Weg-Wochenende werden schon auf Hochtouren vorbereitet, schließlich will man den Bürgern auch weiterhin etwas bieten...

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