Plettenberger Hegering feiert mit Freunden und Bekannten die traditionelle Euchariestiefeier

Eine Messe zu Ehren des Heiligen Hubertus

Plettenberg - Die Atmosphäre in der großen Reithalle des Langenhofs in Bremcke erinnert ein wenig an einen Herbstmarkt. Es duftet nach Glühwein, Stroh und Herbstblättern, im linken Teil der Halle haben sich schon ein paar Jagdhornbläser aufgestellt und blasen verschiedene Tonabfolgen, um sich „warm zu spielen“.

Am heutigen Tag steht die große Hubertusmesse auf dem Programm – es ist ungewöhnlich viel los auf der Reitanlage der Familie Schulz-Wiemann. Einige Pferde schauen neugierig aus ihren Boxen und spielen etwas nervös mit den Ohren, währendie vielen Besucher, größtenteils in jagdlichem Grün gekleidet, die Reithalle betreten. 

Das Feiern der Hubertusmesse ist schon längst zur Tradition für die Mitglieder des heimischen Hegerings geworden. Rund um den Gedenktag des Heiligen Hubertus (3. November), kommen Mitglieder und Freunde des Hegerings Plettenberg zusammen, um eine ganz besondere Messe zu feiern. Anstatt von Orgelklängen erklingen an diesem Freitagabend die Jagdhörner des Bläsercorps, das von Günter Rittinghaus betreut wird. Schon viele Wochen im Voraus trafen sich die Mitglieder mit ihren verschiedenen Hörnern neben der normalen wöchentlichen Übungseinheit zum „Messeüben“, denn an diesem Tag sollten nicht die gewöhnlichen Jagdsignale zum Besten gegeben werden, sondern die traditionellen Kirchenlieder wie „Lobet den Herren“, „Nun danket all und bringet Ehr“, oder die „Jägermesse in B“, aufgespielt werden. 

Das Üben hatte sich gelohnt – fehlerfrei spielten die Bläserinnen und Bläser ihre Stücke und wurden nach der Messe vielfach gelobt. Mit ein bisschen Verspätung war Pater Helmut angereist – ein bekanntes Gesicht unter den Jägerinnen und Jägern, denn der Pastor ist „einer von ihnen“. Wie es sich für diese Jahreszeit gehört, war er selbst zuvor noch auf einer Jagd und kam deshalb ein wenig später, sodass der Gottesdienst erst ein paar Minuten verzögert beginnen konnte. Das war aber nicht schlimm, denn schließlich hatten sich die Organisatoren des Hegerings schon im Vorfeld alle Mühe gegeben, um die Reithalle dem Anlass angemessen zu dekorieren, mit Heizpilzen für Wärme zu sorgen, und sich auch um warme und kalte Getränke zu kümmern, sodass eine schöne Atmosphäre zum Verweilen entstanden war. 

Gerd Brinker von der Herscheider Wildkammer war ebenfalls zu Gast und bot seinen allseits bekannten und beliebten Wildfleischkäse im Brötchen an, sodass auch schon vor der Messe geschlemmt werden durfte. Nach dem Gottesdienst verbrachten die Hegeringsmitgliedern noch einige gemütliche Stunden in der Reithalle.

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