Wilhelmstraße wird lukullisches Paradies

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Großer Beliebtheit erfreuten sich auch in diesem Jahr die Burger.

Die Gastronomie in Plettenberg hat es oft nicht leicht: Immer wieder schlossen in den letzten Monaten vor allem kleinere Imbiss-Betriebe. Eigentlich unverständlich, denn die Plettenberger haben offensichtlich einen großen Appetit auf abwechslungsreiche, lukullische Genüsse. Dies zeigte sich auch bei der 2. Auflage des Foodtruckstops.

Selten hat man die Innenstadt so voll gesehen wie am vergangenen Freitag: Candlelight-Shopping und Foodtruckstop hatten zahllose Plettenberger und Auswärtige zum Alten Markt und zur Wilhelmstraße gelockt.

Nach dem überwältigenden Andrang im vergangenen Jahr und den frühzeitig ausverkauften „rollenden Kantinen“, hatte das Organisationsteam des Stadtmarketingvereins um Steffen Reeder vorgesorgt und direkt fünf Trucks mehr in die Vier-Täler-Stadt gelotst, sodass dieses Mal insgesamt 17 Verkaufsstände ihre Waren anboten.

Besonders bemerkenswert: Bisher hat sich noch kein Burger-Laden länger als ein paar Monate in Plettenberg halten können. Doch schaute man sich am Freitag die Schlagen vor den Foodtrucks an, waren die vor den Burger-Ständen eindeutig am längsten. Gleich drei Burger-Bräter hatten sich entlang der Wilhelmstraße positioniert: „Boerger and friends“, „The Burger-Factory“ und „Zur platten Bulette“.

Doch auch die anderen Truckinhaber hatten alle Hände voll zu tun. Die Auswahl war groß: von Wildspezialitäten bei „Axels Wildgrill“ über Flammkuchen bis zum deftigen Eintopf bei „Zum heißen Hai“ – hungrig musste niemand nach Hause gehen.

Ein Wrap für Mama, ein Hot Dog für Papa, für die Kinder Pasta; jeder bekam das, wonach ihm gerade der Sinn stand. Ein Prinzip, das manch einer sicher gerne in seinen Alltagintegrieren würde. Neben Altbekanntem wie Bratwurst und Backkartoffeln, gab es auch eher Unbekanntes wie frittierte Pizza. Veganer wurden bei „Marlas und Mathildas Genusswerkstatt“ fündig.

Auch Schleckermäuler kamen auf ihre Kosten. Allein „Die kleine Crêperie“ bot Crêpes in 70 verschiedenen Variationen an. Bei „Cup und Cake“ gab es Gebäck und Kaffee, „Churros on Tour“ überzeugten mit der spanischen Spezialität aus eigener Herstellung und bei „64 Grad – die Foodmanufaktur“ gab es frischen Keksteig zum Löffeln; wahlweise mit Eis, Soße und / oder verschiedenen Toppings.

Wohin man auch sah und mit wem man auch sprach: Alle waren begeistert.

Daran hatten nicht zuletzt auch die Einzelhändler ihren Anteil. Viele gewährten Rabatte, wie 2-Rad-Meyer, Inspiration oder Maiworm. Bei Uhren und Schmuck Bitzhenner konnte man nicht nur einen 10- bis 20-prozentigen Rabatt am Glücksrad erdrehen; Kunden wurden auch mit Häppchen und Wein bedacht. Leckere Cocktails gab es beim Tui- Reisecenter, das am Freitag zudem sein fünfjähriges Bestehen feierte (wir berichten noch).

Wie bereits beim Frühjahrsmarkt waren rund um die Buchhandlung Plettendorff Buchgeschenke versteckt worden. Wer die Augen offen hielt, konnte eins der insgesamt 31 Bücher entdecken und behalten.

Ein Top-Besuchermagnet waren die drei Feuershows von „eSteffania“. In respektvollem Sicherheitsabstand standen die Zuschauer jedes Mal dicht gedrängt und schauten fasziniert zu, wie die Kölner Feuerartistin mit den Flammen spielte. Durch ein Meer aus Seifenblasen tanzend, wirbelte sie brennende Stäbe und schleuderte Flammenkugeln.

Den Abschluss bildete eine Einlage mit LED-Stäben, mittels derer sie nicht nur Sterne und Muster in die Luft malte, sondern auch Schriftzüge wie „Startmarketing“ oder „Plettenberg“.

Musikalisch wurden die Besucher des Foodtruckstops bestens von der Dixie-Band „Bäng Bäng“ aus Wipperfürth unterhalten, die musizierend durch die Straßen zog. Außerdem hatte ein Musiker-Duo am Vier-Täler-Brunnen Position bezogen und spielte gefühlvolle Lieder.

Eine rundumgelungene Veranstaltung, die im nächsten Jahr gerne fortgesetzt werden darf, finden viele Plettenberger.

Hier geht es zur Bildergalerie zum 2. Plettenberger Foodtruckstop

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