Streit um Modepark

Ising (CDU) rät: Bürger sollen nicht mehr in Attendorn einkaufen

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Ob die Bauarbeiten weitergehen können, bleibt nach der Klage unsicher.

Plettenberg - Eigentlich ging es in der gestrigen Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses vor allem um den Bebauungsplan Bracht, über den nun abschließend im Rat am 24. April entschieden werden soll. Doch zum Abschluss wollte CDU-Ratsherr Uwe Meister vom Plettenberger Bürgermeister wissen, wie es sich mit der Klage der Attendorner verhalte.

„Viele Plettenberger haben Bedenken, dass damit eine schöne Sache kaputt gemacht wird“, sagte Meister. Bürgermeister Ulrich Schulte gab zu verstehen, dass er die Klage selbst erst am Montag auf den Tisch bekommen habe.

Der Bürgermeister zeigt sich weiterhin optimistisch

Die Stadt sei aktuell ebenso wie Michael Röther als Geschäftsführer des Modeparks Röther im Gespräch mit Anwaltskanzleien, um gegen die Klage vorzugehen. 

Ob sich die Stadt bei der Baugenehmigung rechtswidrig verhalten habe, werde nun geprüft. „Die Anwälte müssen sich dazu aber erst einmal einlesen“, so Schulte. 

Bleibt der Modepark nur ein Plan?

Uwe Meister zeigte sich vor allem verwundert, dass die Klage der Stadt Attendorn erst nach so langer Zeit komme, zumal das Vorhaben schon lange bekannt gewesen sei. 

Klaus Ising verwies auf den Bau des Hanse-Hotels, gegen den die Stadt Plettenberg nicht vorgegangen sei. „Üblicherweise macht man das auch nicht. Ich finde das Verhalten nicht in Ordnung“, befand Ising und gab den anwesenden Plettenbergern bei der Sitzung in der Martin-Luther-Schule (der Ratssaal war belegt) noch einen Ratschlag mit auf den Weg: „Ich empfehle den Bürgern, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, nicht mehr in Attendorn einzukaufen.“ 

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