Autorin Clara Gabriel mit eigenem Stand

Plettenberger Autorin auf der Frankfurter Buchmesse: „Mischung aus Messe und Klassenfahrt“

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Auf der weltgrößten Buchmesse trat auch die Plettenberger Autorin Clara Gabriel (3. von rechts) auf und tauschte sich nach der Lesung mit Fans ihrer Bücher aus.

Über 400 000 Buchtitel, 302 267 Besucher, 7 300 Aussteller und mittendrin eine Plettenberger Autorin: Clara Gabriel (Pseudonym von Cornelia Griebel) gastierte am Wochenende auf der weltweit größten Buchmesse in Frankfurt. 

Dort präsentierte sie sich nicht nur den Besucherscharen, sondern sie gab während einer Lesung sogar eine kleine Kostprobe aus ihrem aktuellen Werk „Heavenfield Hearts“ ab.

Auf dem neuen Areal „Frankfurt Authors“ des imposanten Messegeländes konnte sie als eine der Self-Publisher (Autoren ohne Verlag) auftreten. „Durch Zufall habe ich mitbekommen, dass man sich für einen Auftritt an diesem Stand kostenlos bewerben kann. Zum Glück habe ich den Zuschlag bekommen“, zeigte sich die Plettenberger Autorin bei ihrer Lesung hocherfreut über vollbesetzte Plätze vor ihrer kleinen Bühne.

 Die Gelegenheit nutzte sie, um den ersten Teil ihrer Liebesroman-Reihe rund um eine idyllische Kleinstadt am Rande der Smoky Mountains voller liebenswerter Bewohner und einsamer Single-Herzen einem größeren Publikum näher zu bringen.

An das Lesen vor vielen Menschen hat sich Clara Gabriel übrigens schnell gewöhnt und dabei spielte auch die Buchmesse eine Rolle: „2017 war ich zum ersten Mal hier und durfte direkt auf der offenen Bühne vor tausenden Leuten lesen. Das war ein echter Härtetest“, erinnert sie sich noch gut an die damalige Aufregung. Ein bisschen Nervosität gehöre zwar immer dazu, aber mittlerweile meisterte sie solche Auftritte entspannter.

Besonders gefällt ihr auch der Kontakt zu den Lesern. Diese kamen sowohl nach der Lesung, als auch am Stand der Self-Publisher auf die Plettenberger Schriftstellerin zu, die gerne Rede und Antwort stand. „Wenn ich um ein Autogramm gebeten werde, fühlt sich das für mich noch total komisch an“, gibt sie zu. Doch mit den Büchern „Postkarten an Dora“, „Rettungsring für zwei“ und „Kennen Sie den?...“ hat sie sich eben schon eine Fanbasis aufgebaut.

Und wie fällt das Fazit aus? „Es ist wie eine Mischung aus Messe und Klassenfahrt. Man trifft viele bekannte Gesichter, ist gemeinsam mit anderen Autoren unterwegs und macht auf sich aufmerksam“, beschreibt sie die eigenen Eindrücke. Ihre Leseproben waren sogar kurzzeitig alle vergriffen. Die Buchmesse hat jedenfalls auch für Clara Gabriel positive Effekte: Beim Verkauf der Bücher gebe es eine Steigerung.

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