Plettenberg

WLan-Ausbau in den Schulen: Es dauert länger als erhofft

Die Arbeiten für den WLan-Ausbau mussten förmlich ausgeschrieben werden.
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Die Arbeiten für den WLan-Ausbau mussten förmlich ausgeschrieben werden: In der kommenden Woche erfolgt die Angebotseröffnung.

Schüler und Lehrer mögen Ferien haben, doch gearbeitet wird in denBildungseinrichtungen in diesen Wochen trotzdem. Denn die unterrichtsfreie Zeit bedeutet freie Bahn, um nötige Baumaßnahmen durchführen zu können. Dabei geht es auch um den WLan-Ausbau.

Plettenberg – Als Mitte Mai die langersehnten iPads an die Plettenberger Schulen ausgeliefert wurden – 367 für Schüler sowie 220 für Lehrer –, war das Schuljahr zwar schon auf der Zielgeraden eingebogen, doch zu spät kamen diese Hilfsmittel nicht, da waren sich die Verantwortlichen in den Schulen und bei der Stadt einig. Diese Endgeräte stellten allerdings nur einen Baustein in der Verbesserung der digitalen Ausstattung dar. Die flächendeckende Ausstattung der Schulen mit leistungsfähigem WLan sollte in den Sommerferien angegangen werden. Zum aktuellen Stand äußert sich Matthias Steinhoff, Fachbereichsleiter Interne Serviceleistungen bei der Stadt Plettenberg.

„Der WLan-Ausbau besteht aus den Teilen Lieferung, Montage und Einrichtung der aktiven Komponenten und der entsprechenden zeitaufwendigen Verkabelung der Access-Points“, erklärt Steinhoff. „Beide Leistungen mussten aufgrund der Höhe des Auftragswertes und der Förderbedingungen letztendlich förmlich ausgeschrieben werden.“ In der kommenden Woche soll die Angebotseröffnung erfolgen. Weitere Angaben zum weiteren zeitlichen Ablauf könnten erst nach der Auftragsvergabe und entsprechender Auftragsklarheit gemacht werden, so Steinhoff.

Wenn der Unterricht wieder aufgenommen wird, ist der WLan-Ausbau allerdings wohl noch nicht in allen Schulen fertig. „Die Verkabelung an allen Schulstandorten wird voraussichtlich Ende Oktober, Anfang November abgeschlossen sein, wohlwissend, dass ein leistungsfähiges WLan in den Schulen zwingend und dringend erforderlich ist“, sagt Steinhoff.

Der WLan-Ausbau ist für die aktiven Komponenten und die Verkabelung mit je 200.000 Euro – also insgesamt 400.000 Euro – veranschlagt, die Kosten werden zu 90 Prozent aus dem Digitalpakt Schulen NRW gefördert, teilt Steinhoff mit.

Weitere Baumaßnahmen

Aber nicht nur der WLan-Ausbau steht für die Sommerferien auf dem Bauprogramm. Wie schon in den Vorjahren geht die schrittweise Sanierung der Klassenräume weiter.

In der Geschwister-Scholl-Realschule werden insgesamt drei weitere Klassenräume saniert, das bedeutet, es werden die Decken, Böden und Wandbeläge erneuert; außerdem erhalten die Klassenräume neue Schränke.

Im Albert-Schweitzer-Gymnasium ist ebenfalls in drei Klassenräumen vorgesehen, Decken, Böden und Wandbeläge zu erneuern. Im Kunstraum des Gymnasiums werden außerdem neue Fenster eingebaut.

Auch das KBOP der Zeppelinschule in Böddinghausen erhält neue Fenster.

An der Grundschule Holthausen werden neue Brand- und Rauchschutztüren sowie eine Fluchttreppe eingebaut.

„Alle Maßnahmen werden bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein“, versichert Matthias Steinhoff seitens der Stadt.

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