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Wichtig für Zukunft des Vereins: Umbaumaßnahmen für Schützenverein unbedingt notwendig

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Von: Hartmut Damschen

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Der zweite Vorsitzende Peter Stadt (links) ehrte die Jubilare Manfred Schäfer, Hermann-Josef Zeni, Gerd „Etto“ Schauerte (König), Bruno Wortmann, Renate „Hase“ Schauerte (Königin), Anja Hagedorn, Doris Schauer und Hubert Rawe.
Der zweite Vorsitzende Peter Stadt (links) ehrte die Jubilare Manfred Schäfer, Hermann-Josef Zeni, Gerd „Etto“ Schauerte (König), Bruno Wortmann, Renate „Hase“ Schauerte (Königin), Anja Hagedorn, Doris Schauer und Hubert Rawe. © Damschen

Viel vorgenommmen haben sich die Eiringhauser Schützen für dieses Jahr. Im Sommer steht das Schützenfest an, aber mindestens genauso wichtig sind die Umbauarbeiten im Vereinsheim. Die sollen sofort in Angriff genommen werden.

Plettenberg – „Nichts los“ war 2021 woanders: Zwar trafen die Corona-Schutzbestimmungen auch die Mitglieder des Eiringhauser Schützenvereins hart, doch untätig waren sie nicht.

So berichtete der erste Vorsitzende Kai-Uwe Eppmann bei der Jahreshauptversammlung am Samstag: „Es gab zwar wieder kein Schützenfest, doch konnte im September unter strenger Beachtung der 3G-Coronaauflagen ein Jedermann- und das Stadtkönigsvogelschießen abgehalten werden. Rege Beteiligung und gute Laune zeichneten den Tag aus. Die gute Laune wurde noch durch die Förderung „Neustart Miteinander“ des Landes NRW verstärkt, die eingetragene Vereine finanziell unterstützt, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt weiter zu festigen und mit neuem Leben zu erfüllen. Speisen und Getränke gab es daher zu Preisen wie anno dazumal.“

Zusammenhalt

Auch in den Abteilungen fand wieder erstes Vereinsleben statt: Kranzniederlegung am Ehrenmal und anstatt des Schützenfestes wurde bei den Offizieren unter Beteiligung von Bier und Pizza ein Gipsvogel mit Holzscheiten geerdet. Die Offizierswanderung mit König Etto „dem Ewigen“ (Gerd Schauerte), das Gedenken an die Gefallenen am Volkstrauertag und einfallsreiche digitale Spiele des Offizierskorps sollten nicht unerwähnt bleiben.

Gleich, ob Kompanie Dorf, Kompanie Eschen, Jungschützen oder die Schießkommission – überall tat sich etwas, um den Zusammenhalt im Verein zu bewahren. Mit Erfolg, wie sich am Samstag im Vereinsheim auf der Halle herausstellte. Fast 50 Damen und Herren hatten sich eingefunden, um das letzte Jahr Revue passieren zu lassen und auf die vor ihnen liegende Saison zu blicken.

Schützenfest-Pläne

Und da muss einiges gestemmt werden. Nicht nur das Schützenfest 2022 (19. bis 22. August), für das ein neuer Zeltverleiher gewonnen werden konnte und alle notwendigen Verträge bereits unter Fach und Dach sind.

Wichtig für die Zukunft des Vereins sind die unbedingt notwendigen Umbauarbeiten im Vereinsheim und am Schießstand. Mittel dafür wurden vom Vorstand bereits im vergangenen Jahr über das NRW-Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ beantragt und auch bewilligt.

Die Versammlung im „Wohnzimmer“ der Schützen fand unter reger Beteiligung statt.
Die Versammlung im „Wohnzimmer“ der Schützen fand unter reger Beteiligung statt. © Damschen

Stolz berichtete Eppmann, dass 31.261 Euro genehmigt wurden. Wenn man bedenkt, was alles angefasst werden muss, um die Betriebsgenehmigung und damit auch die Gemeinnützigkeit des Vereins zu erhalten, kann der Betrag allein nicht reichen. Der Vorsitzende nannte: die Neuausrichtung der L-Steine an der Schießbahn, Dämmen und Verputzen der Wände sowie Einzug eines Fußbodens im Innenbereich des Schießstandes, Erneuerung der Seilzug/Kugelfanganlage, Umstellung der Schießstand-Beleuchtung auf LED, behindertengerechte Toilette mit ebensolchem Zugang, Verbreiterung der Eingangstüren, CO²-Warner (dadurch Einsparung einer zusätzlichen Belüftung), Kameraüberwachung im Außenbereich entlang der Schießbahn.

Nicht erforderlich, aber schön wäre es, wenn noch zusätzlich Folgendes realisiert werden könnte: Neue Beschallungsanlage, Theke mit neuer Technik, ein neuer, einheitlicher Fußboden, eine neue Decke und eine neue, einheitliche Wandgestaltung im gesamten Gastronomiebereich.

Also bat der Vorsitzende um viele helfende Hände. Spenden werden für die Umbaumaßnahmen gerne entgegengenommen. Dazu verwies Eppmann an den zweiten Vorsitzenden Peter Stadt, der nicht nur für die Spendengelder, sondern auch als Hauptansprechpartner für die Durchführung der anstehenden Änderungen verantwortlich zeichnet. Mit den Umbaumaßnahmen soll noch in dieser Woche begonnen werden.

Wahlen, Ehrungen und gefüllte Notizbücher des Biergerichtes

Auch das normale „Geschäft“ im Schützenverein geht unverändert weiter: Die Kassenprüfer bescheinigten der Kassiererin Silvia Schäfer eine korrekte Kontoführung und André Böcker freut sich auf die Biergerichtsurteile zum Schützenfest: „Auch wenn nur wenig Vereinsleben möglich war, haben sich unsere Notizbücher gefüllt.“ Bei den Wahlen mussten die Posten des 2. Vorsitzenden und des Verantwortlichen für die Mitgliederverwaltung wieder besetzt werden. Wiedergewählt wurden Peter Stadt als 2. Vorsitzender und Lena Kämmerer für die Mitgliederverwaltung. Bei den Kassenprüfern rückte Doris Schauer für Anja Polk nach. Bei den Ehrungen half das Königspaar Gerd „Etto“ Schauerte und Renate „Hase“ Schauerte dem 2. Vorsitzenden, die Urkunden und Orden an den Mann / an die Frau zu bringen. Für 70-jährige Vereinstreue wurde Bruno Wortmann, für 60 Jahre Hermann-Josef Zeni und Hubert Rawe, für 50 Jahre Manfred Schäfer und für 40 Jahre Anja Hagedorn und Doris Schauer ausgezeichnet.

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