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Weihnachtsmarkt trotz Corona in dieser MK-Stadt? Die Zeichen stehen gut

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Von: Johannes Opfermann

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Die Kultour GmbH zeigt sich optimistisch, dass in diesem Jahr der Hüttenzauber am Alten Markt wieder durchgeführt werden kann. Allerdings soll auf eine große Party – so wie auf diesem Archivbild vom Hüttenzauber im Rathaus-Innenhof 2019 mit einem Wolfgang-Petry-Double – verzichtet werden.
Die Kultour GmbH zeigt sich optimistisch, dass in diesem Jahr der Hüttenzauber am Alten Markt wieder durchgeführt werden kann. Allerdings soll auf eine große Party – so wie auf diesem Archivbild vom Hüttenzauber im Rathaus-Innenhof 2019 mit einem Wolfgang-Petry-Double – verzichtet werden. © Jona Wiechowski

Die Chancen, dass der Hüttenzauber in diesem Jahr stattfinden kann, stehen gut. Die endgültige Entscheidung steht zwar noch aus, aber es zeichnet sich eine deutliche Tendenz für die beliebte Veranstaltung ab, heißt es von der veranstaltenden Kultour GmbH.

Plettenberg – „Ich bin auf jeden Fall sehr optimistisch, dass wir das hinkriegen“, sagt Sylvia Eick, Geschäftsführerin der Kultour GmbH auf Nachfrage unserer Zeitung. Das letzte Wort hätten aber die Hüttenbetreiber, mit denen sich die Kultour GmbH am kommenden Montagabend treffen wolle. „Die Tendenz war schon vorher da, dass die meisten dabei sein wollen.“

Bedenkzeit

Nachdem Ende September die Eiringhauser Werbegemeinschaft beschlossen hatte, den für den 4. bis 11. Dezember geplanten Johannimarkt abzusagen (wir berichteten), beschäftigten sich auch die Beteiligten des Hüttenzaubers mit der Frage, ob dieser stattfinden soll. Bereits da habe sich eine Mehrheit der Hüttenbetreiber dafür ausgesprochen, das Event vom 16. bis 19. Dezember durchzuführen. Doch da bei dem damaligen Treffen nicht alle infrage kommenden Personen anwesend gewesen seien und alle Hüttenbetreiber noch etwas Bedenkzeit bekommen sollten, soll die Entscheidung nun am nächsten Montag fallen.

„Die Frage ist, ob alle mitmachen oder einige nicht“, sagt Eick. Letztlich liege die Entscheidung bei den einzelnen Hüttenbetreibern. Man müsse schauen, wie man die Veranstaltung kalkuliert. Aber selbst wenn in diesem Jahr mit der Veranstaltung kein Gewinn gemacht werden sollte, sei das Ziel der Hüttenzauber-Beteiligten laut Eick klar: „Wir wollen der Stadt etwas bieten.“

Der Hüttenzauber soll nach der Fertigstellung des Alten Markts wieder unter dem Stephansdachstuhl stattfinden. Platz ist dort normalerweise für 16 Hütten, aber vielleicht habe man auch nur Platz für 15, weil der Ein- und Ausgangsbereich – inklusive Kontrollen – größer ausfallen könnte, so Eick.

Wie sich die Corona-Situation Mitte Dezember darstellt, ist nach wie vor nicht abschätzbar, so Eick. Auf der einen Seite stiegen die Infektionszahlen im Moment wieder an, auf der anderen Seite werde über ein Ende der epidemischen Lage diskutiert.

2G oder 3G

Eine 3G- oder 2G-Regelung für die Veranstaltung – je nachdem, was zu diesem Zeitpunkt gelte – könne man unter dem Stephansdachstuhl gut umsetzen. Die Lockerung der Maskenpflicht sei ebenfalls eine Erleichterung. Möglicherweise bleibe man aber bei einer Masken-Empfehlung, doch zum Essen und Trinken im Hüttendorf könnte man die Masken natürlich ohnehin absetzen. „Ich glaube, dass die Menschen, denen dies noch zu unangenehm wäre, ohnehin nicht zum Hüttenzauber kommen würden.“

In jedem Fall würde der Hüttenzauber aber etwas ruhiger ausfallen als in früheren Jahren, erklärt die Geschäftsführerin der Kultour GmbH. Die Möglichkeit, sich an den Hütten bei Glühwein und anderen weihnachtlichen Getränken an den Buden zu treffen – auch mit Weihnachtsmusik im Hintergrund – soll es aber geben.

Eine Party mit entsprechendem musikalischem Auftritt werde es voraussichtlich nicht geben. „Für eine Party ist es nicht die richtige Zeit“, so Eick.

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