Vorzeitiges Ende

Hochzeitsfeier im MK: Polizei und Ordnungsamt verbieten laute Musik

Polizei und Ordnungsamt besuchten - rein dienstlich - eine Hochzeitsfeier, die zu einem Großteil im Freien stattfand.
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Polizei und Ordnungsamt besuchten - rein dienstlich - eine Hochzeitsfeier, die zu einem Großteil im Freien stattfand.

Vorzeitig endete am späten Samstagabend eine große Hochzeitsfeier im Plettenberger Stadtgebiet. Das hiesige Ordnungsamt nimmt dies zum Anlass, um auf einige zurzeit gültige, aber auch auf generelle Regeln hinzuweisen.

Plettenberg - Die „Hochzeiter“ stammten aus einem anderen Landkreis, kannten sich mit den örtlichen Gegebenheiten daher offensichtlich nicht gut aus. Die Feier hatte bei milden Temperaturen größtenteils im Freien stattgefunden. Nachdem zahlreiche Lärmbeschwerden eingegangen waren, sahen sich Polizei und Ordnungsamt nach Überprüfung der Lage zum Einschreiten veranlasst.

Zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit verständigten sich die Einsatzkräfte darauf, auf einen sofortigen Abbruch zu verzichten, jedoch das Abspielen lauter Musik im Außenbereich zu untersagen. Dies hatte zur Folge, dass sich die Feier dann ab 22.15 Uhr tatsächlich auflöste.

Vermieter in der Pflicht

Nicht nur die Veranstalter haben Regeln zu beachten. „Dem Vermieter wird angeraten, die Grenzen gebietsverträglicher Veranstaltungsmöglichkeiten und die Immissionsrichtwerte in der dörflichen Mischgebietslage seinen Mietern künftig noch eindringlicher zu vermitteln“, rät das Ordnungsamt.

Darüber hinaus mussten einige „Knöllchen“ geschrieben werden, da Fahrzeuge im absoluten Halteverbot eine schmale Zufahrt weiter einengten, was bei Rettungseinsätzen zu Einsatzverzögerungen führen kann.

Tanz-Regeln

Das Ordnungsamt weist nochmals darauf hin, dass auch bei privaten Feiern mit Tanz diejenigen, die weder genesen noch geimpft sind, grundsätzlich einen negativen PCR-Labortest nachweisen müssen. Der Verantwortliche muss das nachvollziehbar kontrollieren. Der Verordnungsgeber will darauf hinwirken, dass Veranstaltungen mit einer Vielzahl enger Übertragungskontakte nicht zu zahlreichen Corona-Neuinfektionen führen.

Verstöße werden empfindlich geahndet, wenngleich das Ordnungsamt vorrangig weiterhin auf Eigenverantwortung setzt.

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