Feuer an Stadtgrenze

Ursache für Großbrand in Holzbetrieb steht fest

Bei dem Großbrand im Holzbetrieb Schröder an der Plettenberger Stadtgrenze war Ende März Brandstiftung die Ursache.
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Bei dem Großbrand im Holzbetrieb Schröder an der Plettenberger Stadtgrenze war Ende März Brandstiftung die Ursache.

Jetzt ist amtlich, was bereits vermutet wurde: Die Untersuchungen eines Brandsachverständigen haben ergeben, dass die Lagerhalle des forstverarbeitenden Betriebes im Grenzgebiet zwischen Plettenberg und Rönkhausen vorsätzlich in Brand gesteckt wurde.

Plettenberg/Rönkhausen – Am Donnerstag, 25. März, hatte die an der Bahnhofstraße in Rönkhausen gelegene Lagerhalle mit den darin gelagerten Holzhackschnitzeln in voller Ausdehnung gebrannt.

Die Halle sowie ein Bagger und zwei Anhänger wurden teilweise erheblich beschädigt. Die Schadenshöhe belief sich im unteren sechsstelligen Bereich.

Fast zeitgleich hatte am Abend zuvor eine Halle bei Holzenergie Schulte-Fecks in Eslohe-Kückelheim gebrannt. „Wir gehen derzeit von einer Brandstiftung aus. Es hat keine Hinweise auf einen technischen Defekt gegeben“, sagte Polizeisprecher Holger Glaremin seinerzeit auf Nachfrage unserer Zeitung. Der Schaden dort lag im hohen sechsstelligen Bereich.

Die Polizei im Hochsauerlandkreis arbeitete bei den Ermittlungen eng mit der Nachbarbehörde aus Olpe zusammen, um zu ermitteln, ob das Feuer in Eslohe-Kückelheim mit dem Brand bei Holz Schröder in Rönkhausen zusammenhängt.

Die Brandruine des Holzbetriebs Schröder in Rönkhausen wurde beim Juli-Hochwassser von den Wassermassen umspült.

Ein halbes Jahr nach der Brandnacht sieht das Gelände in Rönkhausen aufgeräumt aus, nachdem dort im Juli zwischenzeitlich noch das Hochwasser auf dem Gelände der Brandruine stand. Mittlerweile hat Meinolf Schröder, der Inhaber des Forstbetriebs, nun die Überreste der Brandruine durch eine Fachfirma entsorgen lassen. Ob Bauschutt, Metallteile oder Reste der Hackschnitzel – alles wurde fachgerecht entsorgt.

An gleicher Stelle plant Schröder nun parallel zur Ruhr-Sieg-Strecke den Neubau einer gut 50 mal 20 Meter großen Lagerhalle. Das bei der Stadt Plettenberg anhängige Genehmigungsverfahren stehe kurz vor dem Abschluss, teilte Schröder mit, dessen komplett saniertes Bürogebäude sich auf Finnentroper Stadtgebiet befindet, während die Brandruine und die geplante neue Lagerhalle auf Plettenberger Stadtgebiet liegen.

Schröder hofft, noch in diesem Jahr mit dem Bau der neuen Halle beginnen zu können, was angesichts der Auftragslage vieler Handwerksunternehmen nicht ganz einfach werde. Gelagert werden sollen dort wie zuvor Holzhackschnitzel.

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