Verkehrsbeeinträchtigung im Bereich der Innenstadt

Schwerer Unfall vor Hestenbergtunnel: Vier Verletzte bei Kollision

Am Freitagmittag gab es einen Verkehrsunfall vor dem Hestenbergtunnel.
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Am Freitagmittag gab es einen Verkehrsunfall vor dem Hestenbergtunnel.

Am Freitagmittag hat es unweit der Plettenberger Innenstadt gekracht: Der Verkehrsunfall ereignete sich unmittelbar vor der Einfahrt in den Hestenbergtunnel. Es gibt mehrere Verletzte.

Plettenberg - Nur wenige hundert Meter von der südlichen Einfahrt zum Hestenbergtunnel hat sich am Freitagmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Drei Fahrzeuge waren an dem Unfall beteiligt, bei dem es vier Verletzte gab, zwei davon wurden schwerverletzt. Polizei und Rettungsdienst sind mit einem Großaufgebot an der Einsatzstelle auf Höhe des Hit-Parkplatzes. Auch ein Rettungshubschrauber aus Dortmund wurde angefordert.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei zum Unfallhergang war ein 47-jähriger Plettenberger mit seinem Alfa Romeo vom Tunnel aus in Fahrtrichtung Innenstadt unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen geriet er in den Gegenverkehr und kollidierte mit zwei Fahrzeugen, einem Ford und einem VW. Der 47-Jähriger, der von der Polizei als Unfallverursacher geführt wird, wurde dabei ebenso schwerverletzt wie eine 59-jährige Plettenbergerin, die in dem VW unterwegs war. Die Insassen des Ford, ein 62-jähriger Mann aus Plettenberg sowie ein zwei Jahre altes Kind, wurden leicht verletzt.

Die Front des Alfa Romeo wurde stark deformiert. Der Fahrer musste aus dem Fahrzeug befreit werden.

Plettenberg: Unfall vor dem Hestenbergtunnel

Um 12.36 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache sowie die Löschgruppen Stadtmitte, und Ohle zum Hestenbergtunnel alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „eingeklemmte Person“. „Auf der Anfahrt erhielten wir die Info, dass mindestens zwei Personen eingeklemmt sind“, so Feuerwehrsprecherin Lisa Vedder. Die Mitteilung, dass ein Pkw qualmte, bestätigte sich vor Ort nicht. Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter der Feuerwehr stand fest, dass eine Person (der 47-Jährige) im Fahrzeug eingeklemmt ist, eine weitere eingeschlossen (die 59-Jährige).

Die Unfallstelle befindet sich oberhalb des Hit-Parkplatzes.

Der 47-jährige Schwerverletzte musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden, wozu mit Pressluftwerkzeugen und viel Manpower das Dach des Fahrzeugs abgenommen wurde. Wenig später wurde auch das Dach des VW abgenommen werden, um die 59-Jährige patientenorientiert aus dem Fahrzeug zu retten.

Auch bei einem zweiten Fahrzeug musste das Dach abgenommen werden.

Unfall in Plettenberg: Rettungshubschrauber landet

Kurze Zeit nach Eintreffen der Wache hatte der Einsatzleiter unter dem Stichwort „MANV 5“ - Massenanfall von Verletzten, in diesem Fall bis zu fünf Personen - weitere Kräfte nachalarmiert. Im Fall eines Massenanfalls von Verletzten werden zusätzliche Rettungsmittel bereitgestellt. So traf der leitende Notarzt des Märkischen Kreises und der organisatorische Leiter Rettungsdienst der Feuerwehr Lüdenscheid ebenso an der Unfallstelle ein wie ein aus Dortmund alarmierte Rettungshubschrauber. Dessen Landung am Wall wurde durch die Löschgruppe Stadtmitte gesichert. Insgesamt waren 25 Feuerwehrleute im Einsatz, hinzukommen die Kräfte des Rettungsdienstes.

Der Rettungshubschrauber „Christoph Dortmund“ im Anflug auf die Unfallstelle.

Die Strecke durch den Tunnel war aufgrund der Rettungsmaßnahmen in beiden Richtungen gesperrt. Nachdem der Verkehr zunächst über den Wall abgeleitet werden konnte, wurde wenig später auch die Zufahrt vom Kreisverkehr in Richtung Wall gesperrt, um die Landung des Hubschraubers „Christoph Dortmund“ zu ermöglichen. Dieser transportierte den schwerverletzten 47-Jährigen in ein Krankenhaus.

Um kurz vor 14 Uhr konnte der Verkehr wieder über die Straße Am Wall fahren. Für die Unfallaufnahme blieb der Tunnel zunächst weiterhin gesperrt. Bis 15 Uhr war die Feuerwehr größtenteils eingerückt, die Drehleiter befindet sich noch vor Ort, um die Unfallaufnahme mit Bildaufnahmen aus der Luft zu unterstützen. Nach 16 Uhr wurde dann auch die Tunnelsperrung aufgehoben.

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