Geschichtstafeln müssen ersetzt werden

Zerstörungswut an Schildern ausgelassen

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Das Schild am Eiskeller wurde entzweigeschlagen.

Plettenberg – Mutwillig zerstört haben Unbekannte zwei Geschichtstafeln am Hestenberg. Auf den blauen Tafeln, wie es sie noch an vielen weiteren Stellen im Stadtgebiet gibt, konnten Spaziergänger Fakten zur Heimatgeschichte erfahren.

Über die Zerstörung zeigen sich viele Plettenberger empört, nicht zuletzt auch in Diskussionen in den sozialen Medien. „Ich kann das nicht nachvollziehen, wenn Gegenstände zerstört werden. Das ist reine Zerstörungswut“, sagt auch Andreas Denker, Leiter des Baubetriebshofs, dessen Mitarbeiter sich am Mittwoch ein Bild vom Ausmaß der Zerstörung machten.

Auch ein zweites Schild wurde zerstört.

Bei den zwei zertrümmerten Schildern handelt es sich um eine Hinweistafel am Eiskeller und eine weitere in der Nähe der Sitzbank am Teich. Die Schilder seien nicht nur leicht beschädigt, sondern richtig durchgebrochen worden. „Die Trümmer haben wir eingesammelt und ans Stadtarchiv übergeben.“ Die Schilder müssten nun neu angeschafft werden. Die Höhe des Schadens konnte Denker nicht beziffern, auch vom Stadtarchiv war dazu noch keine Auskunft zu erhalten.

„Man muss zusehen, dass man es repariert, und fertig“, meint Günter Heerich, Vorsitzender des Heimatkreises, der sich angesichts des Vandalismus eher resignierend äußert: „Es lohnt sich nicht, sich darüber aufzuregen. Die Menschen, die so etwas machen, sind keinen Gedanken wert.“ Selbst wenn man die Verantwortlichen finden würde, ließen sich von einer Strafe wohl nicht beeindrucken.

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