Wochenendbilanz der Polizei

Überwiegend einsichtige Bürger, aber: Motorradfahrer waren das große Problem

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Plettenberg – Wolfgang Klein, Leiter der heimischen Polizeiwache, ist zufrieden mit den Plettenbergern und Herscheidern nach dem warmen Frühlingswochenende. Es sei erstaunlich, dass keine einzige Anzeige aufgrund eines Verstoßes gegen die Corona-Kontaktsperre gefertigt werden musste. 

Allerdings hätte man – gerade in den Nachbarorten – vermehrt Motorradfahrer angetroffen, die in größeren Gruppen unterwegs gewesen seien. Auch die Kollegen aus dem Zuständigkeitsbereich Herscheid seien zufrieden gewesen. „Es waren viele Menschen unterwegs, allerdings nur zu zweit und mit dem nötigen Abstand“, so lautete die Rückmeldung der diensthabenden Kollegen. 

Lediglich einmal mussten die heimischen Beamten am Wochenende wegen einer größeren Menschenansammlung ausrücken, wie die Kreispolizeibehörde erklärt. So hatten sich etwa 15 Personen auf einem Privatgelände an der Breddestraße getroffen. Die Polizeibeamten appellierten an den gesunden Menschenverstand – mit Erfolg: Es folgte Einsicht und die freiwillige Beendigung der Zusammenkunft. 

Allerdings seien vermehrt uneinsichtige Kradfahrer aufgefallen, die sich an beliebten Plätzen wie am Biggesee, im Bereich der Nordhelle oder in Attendorn in kleinen Grüppchen getroffen hätten. „Dort mussten die Kollegen aus den Nachbarstädten hin und wieder aktiv werden, soweit ich das mitbekommen habe“, berichtet Klein. 

Er wolle nicht alle Motorradfahrer über einen Kamm scheren. „Es gab natürlich auch viele Motorradfahrer, die alleine oder nur zu zweit unterwegs waren, aber es wurden auch immer mal wieder Ansammlungen angetroffen“, so Klein. 

Mit Blick auf das bevorstehende Osterwochenende wolle man das verstärkt im Auge behalten und auch Kontrollen einrichten, da sei man sich auch mit den Kollegen aus den Nachbarstädten einig.

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