Einrichtungen in Plettenberg

Testangebot für Kita-Kinder: So wird es angenommen

Wegen sinkender Inzidenzwerte endet die Zeit der reinen Notbetreuung.
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Weil die Inzidenzwerte im Märkischen Kreis gesunken sind, endet in der Plettenberger Kindertagesstätte St. Laurentius die Zeit der reinen Notbetreuung.

Dank gesunkenen Infektionszahlen können die Kitas aus dem Notbetrieb in den eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren. Weiterhin gibt es in den Einrichtungen aber - wenn auch nicht verpflichtend - Möglichkeiten von Corona-Tests. Diese Angebote haben sich inzwischen eingespielt.

Plettenberg — Die Notbetreuung in Kitas konnte am Montag, 17. Mai, beendet werden. Denn der Inzidenzwert liegt für den Märkischen Kreis seit mindestens fünf Tagen unter der magischen Grenze von 165. Das hatte das Gesundheitsministerium am vergangenen Mittwoch (12. Mai) einer Allgemeinverfügung festgestellt und bestätigt.

Mittendrin

Die Notbetreuung wurde zuletzt immer wichtiger – beispielsweise im evangelischen Familienzentrum Mittendrin. „Von 101 Kindern kommen aktuell 58 – Tendenz steigend“, erklärte Einrichtungsleiterin Sandra Becker am Mittwoch.

Ohne Notbetreuung werde es nun einfacher. Eltern müssen dann nicht mehr ihren Bedarf angeben, weil sie beispielsweise beruflich auf die Betreuung angewiesen sind. Offen ist die Einrichtung dann für alle – wenn auch mit Einschränkungen. So sind die Kinder in ihren festen Gruppen und die Betreuung wird um zehn Stunden pro Woche reduziert.

Gut in Anspruch genommen werde in der Einrichtung an der Lehmkuhler Straße die Möglichkeit des Testens. „Wir werden gut mit Tests versorgt“, erklärt die Einrichtungsleiterin. Zwei Exemplare stehen pro Kind pro Woche zur Verfügung. Ein Großteil der Eltern nehme sich die Tests mit nach Hause, wo sie dann angewendet werden könnten, so Becker. Eine Pflicht zum Testen gebe es nicht. Getestet wird übrigens „klassisch“ mit Stäbchen in der Nase. Wann die angenehmeren Lolli-Tests auch in Kindergärten kommen, stehe noch nicht fest.

Kita St. Laurentius

Gut über die Hälfte der Kinder sei in der letzten Zeit auch in der katholischen Kita St. Laurentius da gewesen – in der Notbetreuung. „Am Dienstag waren von 67 Kindern 38 in den Gruppen“, erklärt Einrichtungsleiterin Karin Florath. Beim Gespräch am vergangenen Mittwoch blickte sie gespannt auf den 17. Mai, an dem es mit dem „eingeschränkten Regelbetrieb“ weitergehen könnte.

Gut eingespielt habe sich – nach anfänglichen Lieferschwierigkeiten – das Testen, so Florath. „Der größte Teil der Eltern nimmt das Angebot an“, erklärt die Leiterin, die das richtig findet. Wenn es diese Möglichkeit schon gebe, solle man diese ergreifen, um auf der sicheren Seite zu sein.

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