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„Sinnvolle Maßnahme“: Was die Schulleiter zur Beibehaltung der Maskenpflicht sagen

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Von: Johannes Opfermann

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Dass die Maskenpflicht in den Schulen erstmal bestehen bleibt, werten die Plettenberger Schulleiter als positiv.
Dass die Maskenpflicht in den Schulen erstmal bestehen bleibt, werten die Plettenberger Schulleiter als positiv. © Matthias Balk/dpa

Der Freedom-Day ist zwar abgeblasen worden, da Nordrhein-Westfalen aber von der Übergangsregelung Gebrauch macht, gilt die Corona-Betreuungsverordnung weiterhin. Das heißt, Masken müssen in Schulen bis zum 2. April weiter getragen werden. Auch die Testungen sollen bis zu den Osterferien fortgesetzt werden. Wir haben in den Grundschulen nachgefragt, wie die Zwischenbilanz beim aktuellen Testverfahren ausfällt und wie das Festhalten an der Maske bewertet wird.

Plettenberg – Seit dem 28. Februar ist das alte Testverfahren mit Pooltests an den Grundschulen passé und ebenso die Nachtestungen bei positiven Poolergebnissen, die die Schulen wegen fehlender Laborkapazitäten selbst durchführen mussten. Doch auch im neuen Testverfahren mussten weiter Schnelltests gemacht werden – entweder zuhause oder in der Schule.

Hallenschule

Die Hallenschule gehört zu den Schulen, die sich per Beschluss der Schulkonferenz dafür entschied, die Schnelltests in den Schulen zu belassen. „Das klappt ganz gut“, berichtet Schulleiterin Nicole Friedrich. „Wir haben auch ganz viele Kinder, die trotz Impfung oder Genesung an der Testung teilnehmen, weil die Eltern sich so sicherer fühlen. Tatsächlich haben wir so auch einige Kinder positiv getestet und das Ergebnis hat sich in der Regel auch bestätigt.“

Insgesamt gingen die Infektionszahlen aber zurück, was insbesondere deswegen erfreulich sei, weil das Zirkusprojekt mit „Circus Proscho“ an der Hallenschule unmittelbar bevorsteht. Es sollte ursprünglich im Februar stattfinden, wurde aber verschoben. „Jetzt sind die Infektionszahlen überschaubarer, es hat aber eine Teildurchseuchung stattgefunden“, sagt Friedrich.

Die Nachlieferung der Tests funktioniere auch problemlos. Drei bis vier Tage nach Bestellung seien die Tests da, man habe aber auch immer eine gute Reserve in der Schule. Auch die Durchführung sei kein Problem. „Die Kinder sind routiniert dabei“, so Friedrich. So kann der Test beiseite gelegt und schon einmal mit dem Unterricht begonnen werden, bis der Teststreifen das Ergebnis anzeigt.

Dass es – bei all den Debatten um Verlängerung und Wegfall von Beschränkungen – bis Anfang April erst einmal bei der Maskenpflicht in der Schule bleibt, findet die Schulleiterin richtig. „Das komplette Kollegium findet es sinnvoll, die Masken weiter zu tragen, weil wir uns so auch sicherer fühlen und das beibehalten wollen.“

Eschenschule

Auch an der Eschenschule wird weiter in der Schule getestet. „Nach Rücksprache mit der Elternpflegschaft war der Tenor, das so zu belassen“, sagt Schulleiter Nico Schröder. Und so wurde es dann auch von der Schulkonferenz beschlossen. „Wir machen seitdem dreimal in der Woche die Tests und das läuft ziemlich gut“, ist er mit der Umsetzung der Teststrategie zufrieden. Dass die Maskenpflicht an den Schulen bis April noch gilt, begrüßt er ebenfalls: „Ich halte das für eine sehr sinnvolle Maßnahme.“

Martin-Luther-Schule

Das sieht Thorsten Jagusch, Leiter der Martin-Luther-Schule, genauso. „Ich bin durchaus froh drum, dass die Maskenpflicht bleibt“, sagt er und geht sogar noch weiter: „Persönlich würde ich schon weiter die Maske tragen, selbst wenn die Maskenpflicht fällt.“

Das nun seit knapp drei Wochen eingespielte neue Testverfahren klappt ebenfalls. „Wir sind die einzige Grundschule vor Ort, die sich dafür entschieden hat, die Schnelltests in die Hände der Eltern zu legen“, erklärt Jagusch, der dies nicht bereut. „Ich habe schon das Gefühl, dass die Kinder alle getestet werden.“ Probleme seien ihm nicht bekannt so Jagusch. „Wir haben nur mal ein Kind nachgetestet, weil wir unsicher waren.“

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