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Sie beschreiten neue Wege: Kirchengemeinde verabschiedete Ehepaar Rienäcker

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Von: Hartmut Damschen

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Dass das Ehepaar Rienäcker Spuren in Plettenberg hinterlassen hat, zeigt die große Beteiligung an ihrer Abschiedsfeier. Zahlreiche Gemeindemitglieder waren gekommen, um sich persönlich zu verabschieden.
Dass das Ehepaar Rienäcker Spuren in Plettenberg hinterlassen hat, zeigt die große Beteiligung an ihrer Abschiedsfeier. Zahlreiche Gemeindemitglieder waren gekommen, um sich persönlich zu verabschieden. © Damschen

Das war es dann wohl: Jugendreferent und Prädikant Dominik Rienäcker und seine Frau Annette, nun ehemalige Plettenberger Presbyterin, wurden, eingebettet in einen Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche in Holthausen, offiziell verabschiedet. Nach sieben Jahren in Plettenberg wollen die beiden neue Wege gehen.

Plettenberg – Der Presbyteriums-Vorsitzender Peter Winkemann ließ in seiner Laudatio auf Annette Rienäcker die vergangenen Jahre Revue passieren, in denen sie sich nicht nur als Presbyterin, sondern auch als ein sehr engagiertes Gemeindemitglied in viele kirchliche Aufgaben mit eingebracht hatte.

Pfarrer Dietmar Auner hatte seinerseits den Rückblick auf die Arbeit Dominik Rienäckers übernommen. In den zurückliegenden Jahren hatte Rienäcker viel Neues gewagt und erfolgreich umgesetzt. Mit Vielseitigkeit und Ideenreichtum nahm er die Kinder und Jugendlichen auf dem Weg ihrer Entwicklung mit, wobei ihm seine Medienkompetenz ebenso half.

In der Öffentlichkeitsarbeit und auch anschließend als Prädikant in der Verkündigung des Wortes Gottes war er gleichsam zu Hause. Verlässlichkeit und zu den Menschen hingewandt sein – das zeichnet ihn aus.

Plettenberg in Form eines Walfischs?

Dominik Rienäcker dankte mit der Geschichte von Jona auf dem Weg nach Ninive. War da vielleicht eine Parallele zu ihm zu entdecken? War der Walfisch, der ihn verschluckte und nach drei Tagen an Land wieder ausspuckte, vielleicht Plettenberg? Und sollten Rienäckers jetzt vielleicht ihr eigenes Ninive finden? Alles möglich oder auch nicht.

Auf jeden Fall werden die beiden, ausgestattet mit allen guten Wünschen von Kirche, Presbyterium, Gemeinde und dem Segen von Pfarrer Auner und Peter Winkemann auf ihrem künftigen Weg begleitet.

Das letzte gemeinsam gesungene Lied „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen“ hatte natürlich große Symbolkraft. Die Kirchenlieder begleitete am E-Piano Sabine Hollweg.

Damit aber der Abschied nicht zu traurig und besinnlich wurde, brachte Jannick Rosner, Ehemann der neuen Pfarrerin Christine Rosner, die Orgel dazu, Rock in freier Interpretation zu produzieren. Jannick Rosner dazu befragt, erklärte: „Ich spiele nicht nach Noten. Das kann ich nicht.“ Aber es hörte sich gut an, ebenso wie das wesentlich besinnlichere freie Vorspiel von ihm zu Beginn des Gottesdienstes.

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