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Shakespeare neu inszeniert - daher der Name Julia und Romeo

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Von: Johannes Opfermann

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Julia und Romeo wird in brachialer Weise neu inszeniert.
Julia und Romeo wird in brachialer Weise neu inszeniert. © Bruchwerk-Theater

Einen Theaterklassiker in einer neuen Inszenierung bringt die Plettenberger Kultour GmbH am Samstag, 16. Juli, auf die Bühne unterm Stephansdachstuhl. Frei nach William Shakespeare präsentiert das tollMut-Ensemble des Siegener Bruchwerk-Theaters „Julia und Romeo“. Der Eintritt ist frei.

Plettenberg – „In Verona herrscht Bürgerkrieg. Ein alter Streit, der Tag um Tag die Wut neu entfacht und zu erbitterten Straßenschlachten führt“, heißt es in der Ankündigung. An der Spitze des Konflikts stehen die Capulets und ihre Erzrivalen, die Montagues. Genau zwischen diesen verfeindeten Familien entspringt, all dem Hass zum Trotze, eine Liebe. So jung, rein und naiv, als wollte sie die Welt vereinen.

Doch nach dem Motto „Schluss mit dem Liebesgesäusel, es ist Zeit für Brachialromantik!“ will das tollMut-Ensemble den Staub von Shakespeares Klassiker rütteln. Und so wird auf der Ladefläche eines 7,5-Tonners gespielt, mit dem das Ensemble seit dem 5. Juli und noch bis zum 21. August in der Region Südwestfalen unterwegs ist und am 16. Juli um 20 Uhr in Plettenberg Station macht.

„Um die erste Liebe, die große Liebe oder die ewige Liebe geht es hier nicht“, wird romantischem Kitsch eine Absage erteilt. Stattdessen zieht das Ensemble mit Julia, Romeo und allen jungen Menschen in die Schlacht „gegen irre Traditionen, gegen blinden Gehorsam und für ihre Zukunft, ihr eigenes Glück und das Recht auf Selbstbestimmung“.

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