Positive Signale

Unternehmen im MK droht Pleite - Insolvenzverwalter macht Mitarbeitern Hoffnung

+
Für die Verzinkerei Rentrop in Plettenberg gibt es Hoffnung.

Plettenberg – Kurz vor Weihnachten gibt es gute Nachrichten aus dem Oestertal, denn bei der Verzinkerei Rentrop gehen die Lichter auch nach der geplatzten Übernahme durch die Prange-Gruppe nicht aus.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Andreas Grund beabsichtigt, den Plettenberger Verzinkereibetrieb auf dem Weg einer übertragenden Sanierung eine Zukunft zu ermöglichen, die ersten Ergebnisse eines durch ihn frühzeitig gestarteten Investorenprozesses stimmen ihn zuversichtlich, dass dies gelingen kann.

Der Geschäftsbetrieb sei stabil und werde auch nach der im Januar 2020 erwarteten Insolvenzeröffnung aufrechterhalten, heißt es. 

Unterdessen mache die Sanierung der Verzinkerei Rentrop Fortschritte. In den Wochen seit Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens hat Rechtsanwalt Andreas Grund in seiner Funktion als vorläufiger Insolvenzverwalter des Unternehmens in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer für die Stabilisierung des Geschäftsbetriebs gesorgt. Die Kunden werden auch weiterhin in der bewährten Qualität und Termintreue bedient.

„Wir stehen in einem engen Austausch mit allen wesentlichen Beteiligten. Sie alle unterstützen uns weiterhin uneingeschränkt“, sagt Sanierungsexperte Grund. Seine Zielsetzung ist die Fortführung des Verzinkereibetriebs. Dafür hat er frühzeitig einen geordneten Investorenprozess gestartet, um dem Unternehmen auf dem Weg einer übertragenden Sanierung eine Perspektive zu geben. 

Als positives Signal wertet er den Umstand, dass sich im Zuge dessen bereits mehrere ernsthaft interessierte potentielle Investoren gemeldet haben, die in die Zukunft von Rentrop investieren wollen. „Auf der Grundlage erster Gespräche sehen wir eine gute Chance, das Unternehmen und möglichst viele Arbeitsplätze in Plettenberg zu sichern“, sagt Grund. 

Die rund 70 Beschäftigten hat er auf einer Betriebsversammlung bereits über den aktuellen Stand und das weitere Verfahren informiert. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch das Amtsgericht in Hagen wird für Anfang Januar 2020 erwartet. Der Geschäftsbetrieb wird auch darüber hinaus ohne Einschränkung am Rentrop-Standort an der Ebbetalstraße aufrechterhalten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare