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Plettenberg: Überfall auf Dönerladen - Polizei schießt auf Täter (19)

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Von: Markus Klümper, Georg Dickopf, Kristina Köller

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Ein Dönerladen in der Nähe des Bahnhofs ist am Mittwochabend, 22. Dezember, überfallen worden. Danach soll sich ein Schusswechsel zwischen Polizei und Tatverdächtigem ereignet haben.
Ein Dönerladen in der Nähe des Bahnhofs ist am Mittwochabend, 22. Dezember, überfallen worden. Die Polizei schoss auf den Täter. © Markus Klümper

Großeinsatz am Mittwochabend und in der Nacht zu Donnerstag in Plettenberg. Nach einem Überfall auf einen Dönerladen hatte die Polizei auf den Täter geschossen.

Update, 13.51 Uhr: Es gibt neue Erkenntnisse: Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen bekannt gaben, handelt es sich bei dem Mann, der von Polizisten angeschossen wurde, tatsächlich um den Tatverdächtigen. Der 19-Jährige aus Halver war nach dem Raubüberfall auf einen Dönerladen in Plettenberg mit einer Waffe in der Hand auf die Polizisten gestoßen. Die Beamten forderten den Räuber mehrmals auf, die Pistole fallen zu lassen, was dieser nicht tat. Daher waren die Polizisten gezwungen, zu schießen. Der 19-Jährige schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Update, 0.31 Uhr: Nach dem Raubüberfall auf einen Döner-Imbiss an der Poststraße in Plettenberg am Mittwochabend, 22. Dezember, äußern sich Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen zu dem Vorfall. Ein Mann wurde demnach durch einen Schusswaffengebrauch der Polizei schwer verletzt.

Um 21.44 Uhr betrat ein unbekannter Mann den Geschäftsbereich und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe die Tageseinnahmen. Im Anschluss flüchtete er der Pressemitteilung zufolge mit einer unbekannten Geldsumme.

Plettenberg: Schüsse nach Überfall auf Dönerladen - Person schwer verletzt

„Im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndung traf eine Polizeistreife gegen 21.50 Uhr im Bereich der Breddestraße auf eine männliche Person. In der Folge kam es zu einem Schusswaffengebrauch durch die Polizei. Dabei wurde die Person schwer verletzt“, so Polizei und Staatsanwaltschaft wörtlich zum weiteren Geschehen.

Früher am Abend hatte es seitens der Polizei geheißen, der Tatverdächtige sei durch einen Schussl verletzt worden. Letztlich ist aber wohl noch unklar, ob es sich bei der angeschossenen Person tatsächlich um den Räuber aus dem Dönerladen handelt. Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen schreiben: „Inwieweit es sich bei der Person um den Tatverdächtigen aus dem vorangegangenen Raubüberfall handelt, ist derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Die Identität des Verletzten ist noch nicht geklärt. Dieser wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.“

Nach dem Vorfall in Plettenberg steht zwischen ATU und der Einmündung zur L697 ein Fahrzeug, das eine Rolle gespielt haben muss. Die Polizei ermittelt.
Nach dem Vorfall in Plettenberg steht zwischen ATU und der Einmündung zur L697 ein Fahrzeug, das eine Rolle gespielt haben muss. Die Polizei ermittelt. © Markus Klümper

Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz nicht verletzt, heißt es weiter. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zum genauen Tatgeschehen werden durch eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen durchgeführt. Weitere Auskünfte geben Polizei und Staatsanwaltschaft zum derzeitigen Zeitpunkt nicht. Unklar bleibt in der Nacht zu Donnerstag also unter anderem, inwiefern der Mann, der auf die Polizisten zukam, bewaffnet war.

Welche Rolle ein Auto spielt, das zwischen ATU und Einmündung L697 steht, bleibt ebenfalls noch offen.

Plettenberg: Überfall auf Dönerladen - Mann durch Schüsse verletzt

[Update, 0.26 Uhr] Plettenberg - In Plettenberg läuft am späten Mittwochabend ein großer Polizeieinsatz. Nach einem Überfall auf einen Dönerladen im Bahnhofsumfeld traf der flüchtige Täter im Bereich Breddestraße auf Polizisten, wie Polizeisprecher Christof Hüls im Gespräch mit unserer Redaktion sagte. Es kam zu Schüssen, durch die der Täter erheblich verletzt worden sein soll.

Im Bereich des Schulzentrums Böddinghausen landete ein ADAC-Hubschrauber. Der Verletzte ist nach bisherigen Erkenntnissen mit einem Rettungswagen dorthin gebracht worden, um in eine Klinik geflogen zu werden. Die Feuerwehr sicherte die Hubschrauberlandung und auch den Start (mit dem Patienten an Bord) ab.

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot an Streifenwagen und Zivilpolizisten im Einsatz.

Nach Augenzeugenberichten soll auf der Abzweigung Westtangente/Breddestraße ein Auto mit eingeschlagenen Scheiben stehen - was es damit auf sich hat, ist noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

Wir berichten weiter

Bei einer Drogenrazzia in mehreren Innenstadt-Wohnungen sowie in einer Shisha-Bar in der Lüdenscheider Oberstadt hat die Polizei am Dienstagnachmittag große Mengen Rauschgift und Bargeld sichergestellt – und zwei Männer festgenommen.

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