Parkplatze bleiben gesperrt: 

Freie Sicht bei Tankstelle Schachta

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Zusätzlich zu den vier gesperrten Plätzen vor der Tankstelle sind auch zwei Parkplätze vor dem Autohaus weggefallen.

Plettenberg – Sechs Unfälle in zwei Jahren – das ist die traurige Bilanz eines Unfallschwerpunktes, der hoffentlich in Zukunft keiner mehr sein wird.

Die Ausfahrt der Tankstelle Schachta an der Bahnhofstraße war lange Zeit ein Graus für viele Autofahrer, denn nur das vorsichtige Hinaustasten vom Tankstellengelände zurück auf die Bahnhofstraße verhinderte häufig Schlimmeres, wie viele Leser gegenüber der Heimatzeitung mitgeteilt hatten. Ob in den sozialen Netzwerken oder durch Anrufe oder Mails – nicht wenige Plettenberger hatten ein Problem mit der unübersichtlichen Stelle (wir berichteten).

 Angesprochen auf das Problem, verschaffte sich Stefanie Schade vom heimischen Ordnungsamt selbst ein Bild von der Situation und versprach, die Örtlichkeit überprüfen zu lassen. Nur wenige Wochen später hat sich etwas getan: Der Parkstreifen unmittelbar vor dem Tankstellengelände ist inzwischen abgesperrt worden. „Wir hatten schon einmal vor 2 Jahren zwei Absperrpfosten an der Stelle gesetzt, um die Ein- und Ausfahrten übersichtlicher zu gestalten. Damals fielen zwei Parkplätze weg“, erklärt Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel auf Nachfrage der Redaktion und ergänzt: „Das hat offenbar nicht ausgereicht, wie die Unfallstatistik der Polizei gezeigt hat“. 

Durch eine erneute Überprüfung der Örtlichkeit sei man gemeinsam mit der Polizei in dieser Woche zu dem Ergebnis gekommen, dass weitere Parkplätze aus Gründen der Übersichtlichkeit des Ein- und Ausfahrtbereiches weichen müssen. Somit sperrte man die Parkplätze unmittelbar vor der Tankstelle (2) und weitere zwei Plätze im Bereich Einmündung Waschstraße/Ecke Autohaus Tiemeyer, durch Absperrpfosten ab.

 Spiegel erklärte, dass auch eine neue Regelung mit dem Autohaus getroffen worden sei, was die bisherigen Dauerparkplätze beträfe. Besonders im Bereich der Gebäude war es immer wieder zu Anwohnerbeschwerden gekommen, die ebenfalls bei der Heimatzeitung gemeldet wurden. Das Autohaus nutzt einen Großteil der Parkplätze, um seine Neuwagen abzustellen, was den Anwohnern die Parkmöglichkeiten nimmt. „Um eine Regelung zu finden, die für beide Seiten einen Kompromiss bildet, haben wir drei der Dauerparkplätze in Kurzzeitparkplätze umgewandelt“, erklärt Spiegel. 

Dort könne jetzt montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags in der Zeit von 8 bis 13 Uhr nur für 2 Stunden das Auto abgestellt werden. Das verhindere, dass die Neuwagen von Tiemeyer dort dauerhaft die Plätze blockieren. Die Ein- und Ausfahrten des Autohauses selber, die ähnlich unübersichtlich sind wie die der Tankstelle, seien laut Spiegel kein Unfallschwerpunkt. „Wir haben bislang noch nichts davon gehört, dass es dort zu Unfällen gekommen ist“, erklärt Spiegel auf Nachfrage.

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