Pfarrer arbeitet künftig in Lüdenscheid und Schalksmühle

Nach fast sieben Jahren wurde Pfarrer Vetter aus Plettenberg verabschiedet

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Pfarrer Dietmar Auner (re.) überreichte Pfarrer Dirk Vetter einen großen Blumenstrauß und wünschte alles Gute für den weiteren Weg.

Plettenberg – Pfarrer Dirk Vetter hat sich gestern nach fast sieben Jahren von der evangelischen Kirchengemeinde Plettenberg verabschiedet. Ein großer Verabschiedungsgottesdienst soll im September nachgeholt werden.

Nur 40 Besucher konnten wegen der Corona-Abstandsregeln an dem Gottesdienst teilnehmen, die Vetter im Anschluss „Alles Gute“ für den weiteren Weg wünschten. Mit einer halben Stelle wird er sich nun um die Männerarbeit in der Kirchengemeinde Schalksmühle kümmern. Mit ebenfalls rund einer halben Stelle wird er bei der Mediothek der Kirchengemeinde Lüdenscheid arbeiten.

Ursprünglich sollte Vetter nur für drei Monate als Vertretung nach Plettenberg kommen – daraus wurden nun fast sieben Jahre. Persönliche Gründe hätten den mit seiner Familie in Hagen lebenden Vetter jetzt dazu bewegt, Plettenberg zu verlassen. Auch sei die Stelle in Plettenberg keine feste und musste immer um drei Jahre verlängert werden.

Die Gemeindemitglieder verabschiedeten sich vor der Kirche – mit entsprechendem Abstand – von Pfarrer Dirk Vetter.

Gerne behält der Pfarrer die vielen Begegnungen mit den Plettenbergern in Erinnerung, die mit viel „Liebe und Leidenschaft“ in der Kirche verbunden seien. „Ich habe viele Menschen kennengelernt, mit denen ich sehr gerne zusammengearbeitet habe.“ Schon bald soll es ein Wiedersehen mit den Gemeindemitgliedern geben. „Für September planen wir eine richtige Verabschiedung“, erklärt Pfarrer Dietmar Auner, der vorerst allein die Stellung in der Gemeinde halten wird.

Stelle wird neu besetzt

Klar ist schon jetzt: Die halbe Stelle von Pfarrer Dirk Vetter wird in Zukunft nicht neu besetzt. Die von Pfarrer Andreas Hirschberg, der Plettenberg in der nächsten Woche verlassen wird, soll in irgendeiner Form wieder besetzt werden. Ein Antrag sei dazu schon gestellt worden, erklärte Pfarrer Dietmar Auner gestern. Das erste Gespräch zur konkreten Stellenbeschreibung mit dem Superintendenten Klaus Majoress soll noch in dieser Woche stattfinden.

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