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Nach Betriebsunfall: Hubschrauber fliegt Schwerverletzten in Klinik

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Von: Johannes Opfermann

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Ein Schwerverletzter wurde mit dem Hubschrauber ausgeflogen.
Ein Schwerverletzter wurde mit dem Hubschrauber ausgeflogen. © Feuerwehr Plettenberg

Am Montagmorgen (26. Juli) verletzte sich ein Mitarbeiter in einem Industriebetrieb in Plettenberg schwer. Ein Rettungshubschrauber musste angefordert werden.

Plettenberg - Um 8.58 Uhr am Montagmorgen wurde die Feuer- und Rettungswache in Plettenberg zur Dailmerstraße gerufen. Dort hatte sich beim Unternehmen Linamar ein Betriebsunfall ereignet. Da der Plettenberger Notarzt anderswo im Stadtgebiet im Einsatz war, musste ein Kollege aus einer anderen Stadt zum Unfallort eilen. Von der Wache am Wall rückten Rettungswagen, HLF und Drehleiter-Fahrzeug aus, letzter um die Landung eines Rettungshubschraubers abzusichern.

Wie die Polizei Plettenberg hieß es zunächst, dass der Mitarbeiter - ein 52 Jahre alter Mann - nach einem Sturz aus zweieinhalb Metern Höhe bewusstlos sei. Er sei im Laufe der Zeit aber wieder ansprechbar gewesen.

Zum genauen Verletzungsmuster konnten Polizei und Feuerwehr keine Angaben machen - nach unbestätigten Informationen der Redaktion handelte es sich dabei infolge des Sturzes um Rücken- und Kopfverletzungen. Diese waren jedoch so schwer, dass der 52-Jährige mit dem Rettungshubschrauber in ein Fachkrankenhaus transportiert werden musste. Vor Ort war der Hubscharuber Christoph 25 aus Siegen.

Einen von der Polizei zunächst geschilderten Eindruck, die Hubschrauber-Besatzung habe den Patienten lediglich vor Ort behandelt, danach sei er aber mit dem RTW abtransportiert worden, korrigierte die Plettenberger Feuerwehr auf nochmalige Nachfrage. Der Verletzte sei von der Unfallstelle mit dem Rettungswagen zum Hubschrauber gebracht und von diesem daraufhin in eine Fachklinik gebracht worden.

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