Kein Witz: Markus Krebs und weitere Veranstaltungen vor dem Aus

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Der Auftritt von Markus Krebs in Plettenberg wurde gleich zweimal abgesagt.

Plettenberg – In  wenigen Tagen hätten die Plettenberger eigentlich mal wieder etwas zu lachen gehabt. Knapp 900 Bürger aus der Vier-Täler-Stadt und dem Umland hatten bei der Plettenberger Schützengesellschaft Tickets gekauft für den Auftritt von Markus Krebs und seinem Programm: „Pass auf... kennste den?!“

Ursprünglich sollte Deutschlands populärster Witzeerzähler mit seiner Wollmütze am 12. März sein Programm in der Plettenberger Schützenhalle präsentieren. Doch dann kam Corona und zwei Tage vorher mussten die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Thomas Knappe den Auftritt absagen. Zugleich wurde ein Ersatztermin am 20. August festgemacht. 

„Damals dachten wir, dass das Corona-Thema bis dahin ausgestanden ist“, sagte Knappe, der eines Besseren belehrt wurde und auch die Ersatzveranstaltung im Mai absagte, als ein bis Ende August geltendes Verbot von Großveranstaltungen in Kraft trat. „Daran hat sich dann zwar noch mal einiges geändert, aber dennoch war es die richtige Entscheidung, denn wir hätten unter Beachtung der Hygienevorhaben maximal die Hälfte der fast 1 000 Besucher unterbekommen“, so Knappe.

 Markus Krebs selbst fand mit Open-Air-Veranstaltungen in Wesel, Dresden und Fürth Ersatz für den Termin in der Plettenberger Schützenhalle. Noch immer gibt es einige, die die Karten nicht eingetauscht haben. Wer sein Geld zurückhaben will, sollte die Karten mit Angabe der Kontoverbindung per Post schicken an die PSG, Thomas Knappe, Ebbetalstraße 16 in 58840 Plettenberg. 

Ob der Auftritt von Markus Krebs die letzte Absage in der Schützenhalle bleibt, ist noch offen, aber eher unwahrscheinlich. Am letzten September-Wochenende soll dort eigentlich ein gemeinsames Mini-Stadt-Schützenfest stattfinden, zu dem die Schützen der verschiedenen Vereine in lockerer Runde eingeladen werden. Doch Knappe will erst einmal die weitere Entwicklung abwarten. Dies gelte auch für die große Weihnachtsparty, die am 5. Dezember geplant ist und für die bereits 600 Vorbestellungen vorliegen. „Gerade bei der Firmen-Weihnachtsparty machen wir uns große Sorgen, denn wir wollen nicht verantwortlich sein, wenn diverse Mitarbeiter der Plettenberger Firmen sich dabei möglicherweise anstecken“, sagte Knappe und ergänzt: „Die Corona-Zahlen müssten sich in den nächsten Wochen schon sehr deutlich verbessern, ehe wir den Vorverkauf für die Weihnachtsparty starten.“ 

Gestartet sind derweil die Sanierungsarbeiten an der Schützenhalle. Doch auch hier musste die PSG einen kleinen Rückschlag verkraften. Der hatte allerdings nichts mit Corona zu tun, sondern mit dem Starkregen bei dem Sonntagsgewitter. „Das Dach des Küchenanbaus muss saniert werden und wurde entfernt. Die provisorische Abdeckung hat den Wassermassen aber leider nicht ganz standgehalten, aber der Schaden ist dank des Fliesenbodens überschaubar“, sagte der PSG-Vorsitzende.

Beim Gewitter gab es einen Wassereinbruch in der Schützenhalle.

 Lediglich eine Zwischenwand sei stärker durchnässt worden. Die Arbeiten am Thekenbereich, die Malerarbeiten an den Türen und Pfeilern seien davon aber nicht in Mitleidenschaft gezogen worden“, sagte Knappe. Den entstandenen Schaden begleiche die Versicherung des mit dem Dachbau beauftragten Unternehmens. Alles in allem investiert die PSG rund 100 000 Euro in die Sanierung der Schützenhalle. 

Für die hatte der PSG-Vorstand zu Jahresbeginn einen neuen Vertrag mit einer Brauerei abgeschlossen. Doch die ausgehandelten Extra-Prämien für den Bierverkauf gab es nicht, da im Corona-Jahr fast alle Veranstaltungen ausfielen.

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