Monika Gansler zieht es an ihren persönlichen Festtagen in die Natur

Geburtstag, Muttertag, Hochzeitstag: Drei Gründe zum Fröhlichsein

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Gut gelaunt und für ungewöhnliche Aktionen stets offen – so beschreibt sich Monika Gansler selbst. Dieses gemeinsame Foto mit Ehemann Peter entstand bei der Geburtstagsfeier eines Bekannten unter dem Motto „Zurück in die 70er“.

Plettenberg – Die Definition einer Frohnatur erfüllt Monika Gansler doppelt. Ihr ohnehin heiteres Wesen kommt im Freien noch stärker zur Geltung – denn sie ist besonders froh in der Natur. 

Genau dort hält sich die Plettenbergerin am liebsten auf und damit beschenkt sie sich auch an ihren Festtagen, von denen es in diesen Tagen gleich drei gibt. Große Feste mit Besuchern in den heimischen vier Wänden sind meist mit großem Aufwand verbunden. Für einen selbst bleibt an solchen Tagen meist wenig Zeit. Deswegen ist Monika Gansler vor einigen Jahren dazu übergegangen, den eigenen Geburtstag größtenteils allein zu feiern und das Zusammentreffen mit der Familie und Freunden auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. 

„Das ist ja schließlich mein Tag“, sagt die Plettenbergin. So ist sie in der Vergangenheit aus Anlass ihres Wiegenfestes bereits zu Gast auf einem Alpaka-Hof gewesen, gönnte sich eine Massage oder ließ sich sogar ein Tattoo stechen. Ungewöhnliche Unternehmungen, die wegen der Coronakrise zurzeit nicht möglich sind. Daher verbrachte Monika Gansler ihren 58. Geburtstag (am 8. Mai) an einem ihrer Lieblingsplätze im Freien: oberhalb der kleinen Herscheider Ortschaft Marlin. 

Dort genoss sie die malerische Landschaft, den „Wahnsinnsausblick Richtung Lüdenscheid“ und die Abgeschiedenheit. Einen Campingstuhl habe sie immer im Auto – in diesem las sie ein gutes Buch. Einzige Begleiterin war Mischlingshündin Lucy, die sich über ausgedehnte Spaziergänge bei bestem Wetter freuen konnte. Den gemeinsamen Feierabend mit Ehemann Peter genoss Monika Gansler bei einem guten Essen. Dieses wurde in einem Lokal ihrer Wahl abgeholt und natürlich auch in der Natur verspeist. 

Das Bonbon an diesem Abend blieb der Jubilarin jedoch verwehrt: Sie hatte darauf spekuliert, die Premiere des Autokinos an der Oesterhalle verfolgen zu können. Diese war ursprünglich für gestern Abend geplant, konnte aus organisatorischen Gründen jedoch nicht realisiert werden. „Das wäre natürlich ein toller Abschluss gewesen“, bedauert die Jubilarin die Absage.

Der nächste besondere Tag lässt indes nicht lange auf sich warten: Denn am 10. Mai können Monika und Peter Gansler auf 36 Ehejahre zurückblicken. „Auch wenn die Wetterprognosen nicht günstig sind, wollen wir uns einen schönen Tag zu zweit machen“, erklärt die Plettenbergerin. In der Vergangenheit habe das Paar seinen Hochzeitstag mit einem Ausflug zu besonderen Zielen verbunden. Durch die Coronakrise und die derzeit noch gültigen Schließungen sind die Möglichkeiten diesmal begrenzt. 

Auf eines wollen die beiden auf keinen Fall verzichten: Ihre Wunsch-Pizza soll mit bevorzugten Beilagen belegt werden. Solange es nicht zu stark regnet, soll auch diese Mahlzeit im Freien eingenommen werden – an einem lauschigen Plätzchen mit herrlichem Blick über die Vier-Täler-Stadt.

Die Familie hat für Monika Gansler einen hohen Stellenwert. Für die zweifache Mutter und zweifache Großmutter sind die Kontaktverbote der Corona-Zeit ein herber Einschnitt. „Ich hoffe, dass wir alle gesund bleiben und uns bald wieder in großer Runde treffen können“, lautet daher ihr größter Wunsch für den Muttertag, der ja auch noch ansteht. 

Als ihre beiden Söhne noch kleiner waren, habe dieser Tag noch eine größere Bedeutung für sie gehabt, gesteht die Plettenbergerin. Inzwischen seien die Jungs beide über 30, gebastelte Geschenke gebe es daher kaum noch – braucht es aber auch nicht. „Ich finde es wichtiger, dass Muttertag nicht nur ein Tag im Jahr bleibt“, findet Monika Gansler, die froh darüber ist, mit ihren erwachsenen Kindern in regelmäßigem und gutem Kontakt zu stehen. 

Und weil aufgeschoben bekanntlich nicht aufgehoben ist, werden im Hause Gansler die Feiern zum Geburtstag, Hochzeitstag und Muttertag nach der Coronakrise ganz gewiss im Familienkreis nachgeholt: „Ich freue mich schon sehr darauf, meine Lieben bald wieder umarmen zu können“, sagt die Plettenberger Frohnatur.

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