Technischen Defekt an einem Geldautomaten ausgenutzt

In Plettenberg mehrere hundert Euro "eingesackt": Mann (57) stellt sich

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[Update 14.41 Uhr] Plettenberg - Die Vorahnung unserer Redaktion, dass die Qualität von drei Fahndungsfotos ausreichen würde, um ihn zu ermitteln, hat sich binnen zwei Stunden - also in rekordverdächtiger Zeit - bewahrheitet: Ein 57-jähriger Mann aus Plettenberg hat sich am Dienstag auf der Wache in Plettenberg gemeldet und zugegeben, mehrere hundert Euro aus einem Geldautomaten entnommen zu haben, die einem anderen Kunden zuvor durch einen technischen Defekt nicht ausgezahlt worden waren.

"Er muss sich nun wegen des Tatverdachts der Unterschlagung verantworten", so die Polizei, die die öffentliche Fahndung gleichzeitig zurücknahm. Ein Amtsrichter hatte die Fotos zur öffentlichen Fahndung freigegeben.

Was war der Hintergrund der Fahndung?

Es war Freitag, der 31. August 2018. An diesem Tag "beherzigte" der 57-Jährige offenbar in Plettenberg das Sprichwort "Gelegenheit macht Diebe". 

Ein 20-jähriger Plettenberger hatte mehrere hundert Euro Bargeld an einem Geldautomaten abheben wollen. "Trotz mehrerer Versuche öffnete sich das Ausgabefach des Automaten nicht. Offenbar wegen eines technischen Defekts öffnete sich das Fach erst verzögert", hieß es in einer polizeilichen Mitteilung.

Ärgerlich: Als das Geld dann doch noch vom Automaten "ausgespuckt" worden war, war der rechtmäßige Eigentümer längst unverrichteter Dinge abgezogen. Der zunächst Unbekannte habe das Öffnen des Fachs mitbekommen und das Geld an sich genommen.

Die Frage, um wen es sich bei dem Mann handeln könnte, war dann zwei Stunden später am Dienstag bereits beantwortet.

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