Veranstaltungen können stattfinden

Maskenpflicht im Freien: So geht es in Plettenberg weiter

An Bushaltestllen gilt weiterhin die Maskenpflicht.
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Auch wenn die Maskenpflicht-Schilder am Busbahnhof Grünestraße nicht mehr hängen: Wie an allen anderen Bushaltestellen gilt auch hier nach Angaben der Stadt weiterhin die Maskenpflicht. An der Waterkant ist die Maskenpflicht derweil vollständig aufgehoben.

Der niedrige Inzidenzwert und die zunehmenden Lockerungen lassen darauf hoffen, dass die für die Sommermonate geplanten Veranstaltungen stattfinden können. Auch die Maskenpflicht gilt in Plettenberg nicht mehr überall.

Plettenberg – „Eine Maskenpflicht besteht im öffentlichen Raum in Plettenberg nur noch dort, wo es durch übergeordnete Vorschriften vorgeschrieben ist (z.B. Wochenmarkt, Bushaltestellen)“, erklärt Bürgermeister Ulrich Schulte. „Eine eigenständige Maskenpflicht, die von der Stadt Plettenberg angeordnet wird, gibt es derzeit nicht mehr.“

Gemeint ist damit die vor wenigen Monaten erlassene Allgemeinverfügung der Stadt, die eine Maskenpflicht für den Bereich der Waterkant sowie den Busbahnhof Grünestraße vorsah. Nachfolgend geben wir einen Überblick, was jetzt gilt.

Waterkant

An der Waterkant muss keine Maske mehr getragen werden. Die entsprechenden Schilder sind vergangene Woche vom Bauhof abmontiert worden, berichtet Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel. „Bei geringen Inzidenzen sind solche zusätzlichen Maßnahmen im Freien nicht mehr angezeigt.“

Auch die Sperrung der Waterkant ist inzwischen aufgehoben. „Der Zugang zu den Treppenstufen an der Waterkant wurde bereits nach dem Pfingstwochenende geöffnet, ist also seit über drei Wochen frei“, erklärt Bürgermeister Schulte. Die aufgestellten Gitter seien aber bislang noch nicht abgeräumt worden. Zunächst geschah dies vorsorglich, falls die Infiziertenzahlen wieder steigen sollten. Im Moment verzögere sich der Abbau, weil der Baubetriebshof durch andere Arbeiten eingebunden sei.

Busbahnhof

Am ZOB Grünestraße muss an den Bushaltestellen weiterhin eine Maske getragen werden, da die übergeordneten Regelungen – die Coronaschutzverordnung des Landes NRW – dies weiterhin vorschreibt. Dadurch, dass es sich dabei um übergeordnete Vorschriften zur Maskenpflicht handle, könne es auch keine lokalen Überlegungen dazu geben, sie weiter zu lockern, teilt Bürgermeister Schulte mit.

Veranstaltungen

Auch wenn die Sperrung der Waterkant aufgehoben ist, sind dort bislang noch keine Veranstaltungen der Kultour GmbH geplant, wie Geschäftsführerin Sylvia Eick mitteilt. Insgesamt stimmen sie die Entwicklungen bei der Inzidenz aber zuversichtlich für die Veranstaltungen im Sommer. „Das sind erst einmal gute Nachrichten“, sagt sie. „Sicherheit geht aber immer noch vor“, sagt Eick. Man werde das je nach gültigen Vorschriften notwendige Hygienekonzept umsetzen. „Wir wollen nicht das Gefühl aufkommen lassen, es gibt kein Corona mehr.“

Trotz der guten Entwicklungen wurden jedoch zwei der Veranstaltungen, die eigentlich den Auftakt für den Sommer bilden sollten, verschoben. Dies betrifft das Jugendfestival „Stabil – Mach dein Ding“ und „Flummi – Der Familientag“, die ursprünglich am 3. und 4. Juli stattfinden sollten. „Wir haben das vorsorglich auf das Plewo-Wochenende verschoben“, erklärt Sylvia Eick den Schritt. Wegen der vielen Kinder, die beim Familientag durcheinanderwirbeln, gab es trotz der positiven Entwicklung bei den Corona-Zahlen Bedenken bei dem Termin Anfang Juli. Nun sollen sie die kleine Plewo, die am 28. und 29. August stattfindet, ergänzen.

Somit wird das Veranstaltungsprogramm für den Sommer nun erst ein paar Tage später beginnen: am Donnerstag, 8. Juli. „Wir beginnen dann mit den Zeitrausch-Sommernächten“, so Eick. Dann wird mit „Shiver“ eine Tribute-Show für die britische Band Coldplay im Rathausinnenhof geboten. Nach jetzigem Stand wird es so sein, dass – in Absprache mit dem städtischen Ordnungsamt – das Konzert dort stattfinden kann. „Wir legen gerade die Bestuhlung fest und gehen von 270 Leuten aus.“ Die Sitzplätze werden im Schachbrettmuster so angeordnet, dass Abstände zwischen den Plätzen bleiben. Ab der nächsten Woche werden Tickets zum Preis von 10 Euro pro Person für Einzel- oder Zweierplätze über die Tickethotline der Kultour GmbH sowie über den Ticketshop erhältlich sein. Wer eine Buchung online nicht hinbekommt, kann aber auch im Büro der Kultour GmbH an der Kaiserstraße vorbeikommen.

Die Tickets enthalten einen QR-Code, der beim Einlass gescannt wird, sodass auch die Kontaktnachverfolgung gewährleistet ist. Auch ob die Konzertbesucher zu den sogenannten drei Gs gehören – also genesen, geimpft oder getestet sind – , wird überprüft. Es werde nur eine kurze Pause mit einem kleinen Getränkeangebot geben. Bei einem Bier länger eng beieinander zu stehen, wie man es sonst von Veranstaltungen kannte, werde es nicht geben.

Auch für die kommenden Sommernächte soll dieses Vorgehen so gelten. Am Donnerstag, 15. Juli, gibt es „Die große Udo Jürgens Show“ mit Künstler Martin Schmitt und weiteren Mitmusikern. Am Donnerstag, 22. Juli, spielt das in Plettenberg äußerst beliebte NN-Theater aus Köln „Exit Casablanca“ und am Samstag, 24. Juli, findet schließlich das Plettenberger Sommerkino statt.

E-Bike-Verleih wohl erst ab 1. Juli

Im ehemaligen Eiscafé Tonesi richtet die Kultour GmbH derzeit eine zweite Anlaufstelle in der Innenstadt ein. Unter dem Namen W9 – wegen der Adresse Wilhelmstraße 9 – sollen dort unter anderem E-Bikes verliehen und Lademöglichkeiten für dieselben geschaffen werden. Tickets für Veranstaltungen sollen dort ebenso erhältlich sein wie Fahrrad- und Wanderkarten oder Ausflugstipps. Doch Mitte Juni, wie ursprünglich geplant, klappt es noch nicht mit dem Einzug, wie Sylvia Eick mitteilt, denn gegenwärtig sind noch Handwerker mit dem Umbau beschäftigt, werden unter anderem Malerarbeiten erledigt. Nun rechnet die Kultour GmbH mit einem Einzug voraussichtlich zum 1. Juli.

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