1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Plettenberg

Kinoabend unter freiem Himmel: Jetzt abstimmen für den passenden Film

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Johannes Opfermann

Bis zum 3. Juli können die Plettenberger für einen dieser Filme stimmen.
Bis zum 3. Juli können die Plettenberger für einen dieser Filme stimmen. © Stadtmarketing Plettenberg

Es sieht gut aus für das Sommerkino unter freiem Himmel in Plettenberg. Wie aus der Vergangenheit bekannt, soll an einem Tag in den Ferien auf dem Rathausplatz eine große Leinwand aufgebaut werden, auf der die Bürger kostenfrei einen Film sehen können.

Plettenberg – Diesmal ist das Sommerkino auf den Abend des 24. Juli datiert. Unklar ist nur noch, welcher Film gezeigt werden soll. Dafür beginnt nun die Abstimmung.

Wie gewohnt haben die Veranstalter des Stadtmarketing-Vereins drei Filme in die Vorauswahl gegeben, zwischen denen die Bürger jetzt entscheiden können. Die Abstimmung ist sowohl über den hier abgedruckten Coupon möglich, der direkt im Büro der Kultour GmbH an der Kaiserstraße abgegeben werden kann, als auch im Internet über die Seite stadtmarketing-plettenberg.de unter dem Register Projekte und dort unter Sommerkino. Seit Donnerstag (17. Juni) kann auf der Seite des Stadtmarketings abgestimmt werden.

Folgende Filme stehen zur Auswahl: Die Känguru-Chroniken, Night Life und Der Junge muss an die frische Luft. Nachfolgend die Inhalte in der Übersicht.

Känguru-Chroniken

Marc-Uwe, ein unterambitionierter Kleinkünstler mit Migräne-Hintergrund, lebt mit einem Känguru zusammen. Doch die ganz normale Kreuzberger WG ist in Gefahr: Ein rechtspopulistischer Immobilienhai bedroht mit einem gigantischen Bauprojekt die Idylle des Kiezes. Das findet das Känguru gar nicht gut. Ach ja! Es ist nämlich Kommunist – das hatte ich vergessen zu erzählen. Jedenfalls entwickelt es einen genialen Plan. Und dann noch einen, weil Marc-Uwe den ersten nicht verstanden hat. Und noch einen dritten, weil der zweite nicht funktioniert hat. Schließlich gipfelt das Ganze in einem großen Anti-Terror-Anschlag und … äh… weiß auch nicht mehr so genau. Jedenfalls ist der Film ziemlich witzig. Ohne Altersfreigabe.

Der Junge muss an die frische Luft

Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter (Julius Weckauf) ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne (Hedi Kriegesgott) als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret (Luise Heyer) wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine tiefe Depression stürzt. Sein Vater Heinz (Sönke Möhring) ist ratlos, aber Hans-Peter fühlt sich dadurch nur noch umso mehr angetrieben, sein komödiantisches Talent auszubauen… Basierend auf Hape Kerkelings gleichnamigem autobiographischem Bestseller. Altersfreigabe ab sechs Jahren.

Night Life

Milo (Elyas M’Barek) arbeitet als Barkeeper in Berlin. Wenn er nicht gerade den Tag zur Nacht macht und danach noch weiterfeiert, wacht er bei fremden Frauen im Bett auf. Eines Nachts trifft er durch eine Reihe von Zufällen seine Traumfrau Sunny (Palina Rojinski). Sie liebt Musik über alles und hat von ihrer Chefin das Angebot bekommen, bei einem Musiklabel in Atlanta zu arbeiten. In der nächsten Woche soll es für sie schon in die USA gehen. Die beiden verabreden sich für ein Date noch am selben Abend, schließlich will Milo verhindern, dass die Frau seines Lebens die Stadt verlässt. Die bislang so perfekte romantische Verabredung eskaliert, als Milos chaotischer Freund Renzo (Frederick Lau) hereinplatzt, dem die halbe Berliner Unterwelt auf den Fersen ist. Es ist der Beginn einer durchgeknallten Jagd durch das nächtliche Berlin... Altersfreigabe ab zwölf Jahren.

Auch interessant

Kommentare