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Jetzt ist es amtlich: In dieser MK-Stadt wird ein Weihnachtsmarkt stattfinden

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Von: Johannes Opfermann

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Unter dem Stephansdachstuhl fand der Hüttenzauber zuletzt im Jahr 2018 statt. Nach Umzug zum Rathaus 2019 und Corona-Absage 2020 geht es nun für die Veranstaltung zurück zum Alten Markt.
Unter dem Stephansdachstuhl fand der Hüttenzauber zuletzt im Jahr 2018 statt. Nach Umzug zum Rathaus 2019 und Corona-Absage 2020 geht es nun für die Veranstaltung zurück zum Alten Markt. © Na-Schluetter

Nun steht es endgültig fest: Der Hüttenzauber kann in diesem Jahr wieder stattfinden. Damit hat sich die Tendenz, die sich bereits abgezeichnet hatte, bestätigt.

Plettenberg – Am vergangenen Montag fand ein Treffen der Kultour GmbH mit den Hüttenbetreibern statt. „Wir mussten entscheiden: Wollen wir den Hüttenzauber stattfinden lassen oder nicht? Und es waren sich alle einig“, berichtet Sylvia Eick, Geschäftsführerin der Kultour GmbH. Damit kehrt der Hüttenzauber nach mehreren Jahren wieder auf den Alten Markt zurück. 2019 fand er wegen der Innenstadtsanierung im Rathausinnenhof statt, 2020 fiel er wegen Corona ganz aus. Nun kann er in vertrauter Umgebung wieder unter dem Stephansdachstuhl stattfinden. und zwar von Donnerstag bis Sonntag, 16. bis 19. Dezember.

13 Hütten und 3G-Konzept

Hüttenbetreiber und Kultour GmbH haben sich darauf verständigt, dass bei der Veranstaltung ein 3G-Konzept gelten soll, also nur Geimpfte, Genesene oder Getestete daran teilnehmen können. Darüber hinaus wird noch ein Hygienekonzept erstellt und mit dem Ordnungsamt abgestimmt.

Zwar steigen die Coronazahlen derzeit wieder, aber Eick ist zuversichtlich, dass die Durchführung des Hüttenzaubers inklusive Prüfungen der 3Gs in der Innenstadt funktionieren wird.

Eick freut es, dass der Hüttenzauber wieder stattfinden kann, zumal ja mit dem Johannimarkt in Eiringhausen, der erneut abgesagt wurde, eine weitere vorweihnachtliche Veranstaltung in der Vier-Täler-Stadt wegfällt. „Das ist sehr schade“, so Eick, aber die räumlichen Gegebenheiten in der Innenstadt seien andere als der enge Bereich rund um die Johannikirche, sodass sie sich um eine Durchführbarkeit am Alten Markt keine Sorgen macht. „Wir kriegen es in der Innenstadt ganz gut umgesetzt, auch mit der Prüfung von 3G.“ Dass wegen der Corona-Entwicklung noch einmal alles abgesagt werden müsse, glaubt sie nicht, betont aber: „Sicherheit ist unser oberstes Gebot.“

Deswegen sollen die Hütten zwar mit den bekannten kulinarischen Angeboten und weihnachtlichen Getränken Besucher auf den Alten Markt locken, eines aber – soviel stand bereits fest – soll es nicht geben: einen Party-Auftritt. Der Weihnachtsmann dagegen wird dem Hüttenzauber einen Besuch abstatten, und zwar am Sonntag, 19. Dezember.

Dass der Johannimarkt – ursprünglich für den 4. bis 11. Dezember angedacht – im Gegensatz zum Hüttenzauber nicht stattfindet, diese Entscheidung hält Christiane Holzmann, zweite Vorsitzende der Eiringhauser Werbegemeinschaft, weiterhin für richtig. Auch bei der Jahreshauptversammlung am Montag habe man noch einmal über das Thema gesprochen. An den Gründen, die zur Absage des Johannimarkts führten, habe sich aber nichts geändert. „Wir hätten bis 14 Tage vorher ein Hygienekonzept mit Ordnungsamt und Amtsarzt abstimmen müssen“, so Holzmann. Gerade in der aktuellen Situation stelle sich die Frage, wie dies möglich gewesen wäre.

„Die Enge des Johannimarkts bleibt“, sagt sie. Man stehe dicht an dicht mit Unbekannten, und die Abstände der Hütten habe man nicht verändern wollen, da darunter der Charakter des Markts gelitten hätte. Die Möglichkeiten, Abstände einzuhalten, seien beim Hüttenzauber anders als bei dem „kleinen kuscheligen Johannimarkt“, sagt Holzmann: „Da sind wir uns auch einig, dass es einfach nicht geht.“

Ressentiments, dass der eigene Markt nicht stattfindet, der Hüttenzauber aber schon, gebe es jedenfalls nicht, so Holzmann, die auch einen eigenen Besuch auf dem Alten Markt nicht ausschließt. Ein Besuch einer offiziellen Abordnung der Johannimarkt-Verantwortlichen sei bislang aber nicht angefragt.

Verkaufsoffener Samstag im April

Auch wenn in der Vorweihnachtszeit keine Veranstaltung stattfindet, plant die Eiringhauser Werbegemeinschaft bereits für das kommende Frühjahr. „Wir hoffen, dass sich die Corona-Situation dauerhaft entspannt“, erklärt Holzmann. Am Samstag, 2. April, soll ein verkaufsoffener Samstag stattfinden, verbunden mit einem kleinen Stadtteilfest. Parallel würde die Stadt die offizielle Eröffnung des Busbahnhofs begehen. Zu dem verkaufsoffenen Samstag sollen auch einige Johannimarktbuden aufgebaut werden, verrät Holzmann: „Es soll eine kleine Entschädigung für den entgangenen Johannimarkt sein.“

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