Werksarztzentrum Mittel-Lenne

Impfzentrum für 12.000 Angestellte im MK öffnet

Auf dem Gelände von R+FK Schulte gibt es ein Impfzentrum.
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R+FK-Schulte-Geschäftsführer Carl Philip Schulte, Hela Schulte, Betriebsleiter Jens Leuschke und HR-Manager Tim Langenbach mit dem Leiter des Werksarztzentrums, Dr. Ralph Schopf, und Dr. Hendrik Altenkämper sowie den fünf Mitarbeiterinnen des Werksarztzentrums (v. li.).

Mitarbeiter der über 150 Mitgliedsfirmen des Werksarztzentrums Mittel-Lenne (WAZ) können sich jetzt in Plettenberg impfen lassen. Das Werksarztzentrum hat auf dem Gelände der Firma R+FK Schulte in Köbbinghausen ein Impfzentrum errichtet. Der Startschuss fiel am Dienstag, 8. Juni.

Plettenberg — Die Adresse lautet Auf dem Stahl 5 und dürfte vielen bereits durch das Testzentrum bekannt sein. Seit Ende April bietet die Firma Reitemeyer (Getränke- und Automatenservice) hier Spucktests per Drive-In an. Heißt: Bürger fahren im Auto vor und können sich am Platz testen lassen.

StadtPlettenberg
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohner25.237

Impfzentrum für 12.000 Angestellte im MK öffnet

Die leerstehenden Räume nebenan, die der Firma R+FK Schulte gehören und für diesen Zweck kostenlos überlassen werden, wurden für das Impfzentrum umgebaut. Damit sei jetzt ein richtiges „Pandemie-Bekämpfungs-Zentrum“ entstanden, wie es Betriebsleiter Jens Leuschke bezeichnete. Mit ihm waren am Montag Geschäftsführer Carl Philip Schulte, Personalmanager Tim Langenbach und Hela Schulte vor Ort.

Das Werksarztzentrum habe sich strategisch für diesen Standort entschieden, beschreibt Leiter Dr. Ralph Schopf: „Hier sind die Voraussetzungen räumlich und bezüglich der Verkehrsanbindung optimal.“ Impfwillige Mitarbeiter aller dem WAZ angeschlossenen Firmen können hier geimpft werden. Die Erreichbarkeit der Räumlichkeiten sei ohne lange Wege über ein Werksgelände barrierefrei möglich – ein wesentlicher Vorteil.

Impfzentrum für Angestellte im MK: „Vor-Ort-Impfung“ nicht realisierbar

Ausdrücklich bedanken möchte sich das Team des Werksarztzentrums bei allen Firmen, die ihre Unterstützung bei der Realisierung einer Impfstraße angeboten haben. Klar sei allerdings von Beginn an gewesen, dass es nicht zuletzt wegen der äußerst anspruchsvollen Impflogistik (Kühlung des Impfstoffs, Empfindlichkeit des Impfstoffs bezüglich Erschütterungen und so weiter) nur einen Standort geben könne. Eine „Vor-Ort-Impfung“ in den einzelnen Firmen sei nicht realisierbar gewesen, so Altenkämper.

In Köbbinghausen konnten Altenkämper und Schopf nun eine Impfstraße errichten, die den Ablauf erleichtere. In zwei Räumen können die Ärzte Aufklärungsgespräche mit den Patienten durchführen. In zwei großen Kühlschränken lagern die Impfdosen, die vor Ort vorbereitet und dann nach erfolgter Aufklärung verimpft werden.

15 Minuten müssen frisch Geimpfte nach dem Pieks zur Beobachtung vor Ort bleiben, falls es zu Komplikationen kommt. In einem Wartezimmer wurden dafür Stühle mit passendem Abstand aufgebaut.

Impfzentrum für Angestellte im MK: Impfstoff-Lieferungen schwanken stark

Los geht es in der ersten Woche mit 300 Biontech-Dosen. „Das ist deutlich besser als erwartet“, erklärt Schopf. Nach wie vor würden die Impfstoff-Lieferungen stark schwanken und eine langfristige Planung unmöglich machen. „Wir arbeiten von Woche zu Woche“, ergänzt Altenkämper.

Dies bedeute aber auch, dass man den Firmen keine verlässlichen Zusagen machen könne, wann sie an der Reihe sind. Auch sei noch nicht absehbar, welche Impfstoffe jeweils zur Verfügung stehen werden.

Werksarztzentrum

Das Werksarztzentrum Mittel-Lenne mit Sitz in Plettenberg betreut über 150 Firmen mit gut 12.000 Mitarbeitern in Plettenberg, Altena, Neuenrade und dem Kreis Olpe.

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