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Impfaktion im MK mit großer Resonanz: 350 Impfdosen gehen weg wie warme Semmeln

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Von: Hartmut Damschen

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Bei der Impfaktion am Samstag bildeten sich lange Warteschlangen. Das Institut für Arbeitsmedizin verimpfte mehrere Hundert Impfdosen von Biontech und Moderna.
Bei der Impfaktion am Samstag bildeten sich lange Warteschlangen. Das Institut für Arbeitsmedizin verimpfte mehrere Hundert Impfdosen von Biontech und Moderna. © Damschen

Am Samstag bot das Institut für Arbeitsmedizin erneut eine Impfaktion an, bei der sich Impfwillige ohne Voranmeldung gegen das Coronavirus impfen oder ihre Impfung auffrischen konnten.

Plettenberg – Kirsten Severin, Coronabeauftragte und somit auch die Organisatorin für die Test- und Impfaktionen des Institutes für Arbeitsmedizin (Ifam), freute sich mit ihren 20-köpfigen Team am Ende über den reibungslosen Ablauf und die rund 350 verimpften Dosen. Dabei hielten sich die Impfstoffe von Biontech und Moderna fast genau die Waage. Dr. Olaf König stellte fest: „Es waren viele Booster-Impfungen, die wir verabreichen konnten.“ Die Information, dass Kreuzimpfungen nachweisbar eine höhere Schutzwirkung haben, ist anscheinend bei der Bevölkerung angekommen.

Die Voraussetzungen waren sehr gut, damit die Impfaktion von Ifam der Prangegruppe zu einem besonderen Erfolg wurde. 500 Dosen von Biontech und Moderna standen bereit, um von den fünf in die Aktion eingebundenen Ärzten verimpft zu werden.

Die Doktoren und Fachärzte Andrea Schmid, Lukas Kulik, Olaf König und Abu Bakr Awad Osman vom Hausarztzentrum Plettenberg sowie Facharzt Martin Boncek hatten alle Hände voll zu tun, dem Daueransturm zu begegnen. Eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn, also um 8.30 Uhr, wurden die ersten Wartenden durch die Stationen geschleust.

Anfangs nahm die Warteschlange nicht ab, weil ständig neue Impfwillige hinzukamen. Sie wurden von Ordnungskräften in kleinen Gruppen zu den jeweiligen Stationen im Außenbereich geleitet. Im Eingangsbereich des Prange-Verwaltungsgebäudes fand die persönliche Aufnahme statt, während im nächsten Trakt die Büroräume zu Behandlungszimmern umfunktioniert waren.

Die Geimpften verließen mit ihrer Impfbescheinigung nach der vorgeschriebenen Wartezeit das Haus über einen gesonderten Abmeldebereich.

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