Corona-Zwangspause wird für Revisionsarbeiten genutzt

Hoffnung für alle Wasserratten: AquaMagis öffnet vielleicht früher

Die Revisionsarbeiten im AquaMagis im November vergangenen Jahres führten zu einer zeitweiligen Schließung des Freizeitbades. Für die Erstattung der
 Einnahmenausfälle durch den erneuten Shutdown hofft Badchef Dr. Uwe Allmann nun, dass der Oktober 2019 für die Kompensation berücksichtigt
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Die Revisionsarbeiten im AquaMagis im November vergangenen Jahres führten zu einer zeitweiligen Schließung des Freizeitbades. Für die Erstattung der Einnahmenausfälle durch den erneuten Shutdown hofft Badchef Dr. Uwe Allmann nun, dass der Oktober 2019 für die Kompensation berücksichtigt wird.

Seit Montag, 2. November, geht nichts mehr rund um das AquaMagis. Der Wohnmobilplatz ist gesperrt, das Resort geschlossen, die Laufbänder stehen, die Saunaöfen sind aus, die Wellen im Freizeitbad sind verebbt und die Rutschen geschlossen. 

Plettenberg - Eigentlich sollte dieser Zustand auch bis zum 26. Dezember Bestand haben – nun würde allerdings über eine frühere Öffnung des Freizeitbades nachgedacht. Dies erklärte Badchef Dr. Uwe Allmann auf Nachfrage unserer Zeitung. „Wir haben am 4. Dezember eine Gesellschafterversammlung und wissen dann hoffentlich, ob wir wieder öffnen können. Wenn es erlaubt wird, werden wir die Öffnung auf den 18. Dezember vorziehen“, will Allmann den vorgezogenen Start der Weihnachtsferien nutzen.

Rund zehn Tage zuvor beginnen dann für die Mitarbeiter – die sich derzeit bis auf wenige Ausnahmen in der Kurzarbeit befinden – die Reinigungs- und Vorbereitungsmaßnahmen, um das Bad für den Neustart vorzubereiten. Erlaubt sind dann laut Ordnungsamt gleichzeitig 600 Besucher im Bad. Auch für das Resort habe man um die Weihnachtszeit schon viele Buchungen vorliegen, erklärte Allmann, der nun hofft, dass die Beschränkungen im Dezember gelockert werden.

Hoffnungen setzt der Badchef auch in die Erstattung des Umsatzausfalls. Dafür wird normalerweise der Monat November zurate gezogen, doch weil das AquaMagis im halben November vergangenen Jahres wegen Revisionsarbeiten geschlossen hatte, stellten die beauftragten Wirtschaftsprüfer den Antrag, den Oktober 2019 für die Erstattung des Einnahmeausfalls zu berücksichtigen.

Wenn dem zugestimmt würde, bekäme die AquaMagis GmbH 75 Prozent der Erlöse aus dem Oktober vergangenen Jahres als Umsatzausfall vom Bund erstattet. „Das würde die Gesamtsituation deutlich verbessern“, hofft Allmann auf eine positive Nachricht zum Jahresende.

Der Beschluss des erneuten Shutdown bedeute nicht von jetzt auf gleich Stillstand im AquaMagis. Denn bis alle Anlagen auf den Nichtbetrieb eingeschwungen waren, dauerte es bis zum 10. November. Erst jetzt befindet sich der Badkomplex im Sparmodus.

Geschäftsführer Dr. Uwe Allmann will die durch den bundesweiten Shutdown verursachte Zwangspause nutzen, um ohnehin anfallende Revisionsarbeiten durchzuführen. So wird die eigentlich erst für das im nächsten Frühjahr vorgesehene Wartung des Hubbodens vorgezogen, da das Becken dazu komplett entleert werden muss.

Aus der Kooperation mit den Stadtwerken Werdohl kam man in den Besitz einer zusätzlichen Chlordioxidanlage aus dem alten Hallenbad Am Riesei, die nun in Böddinghausen installiert wird und dabei helfen soll, die Wasserwerte weiter zu verbessern. „Wir haben die Anlage an einen kleineren Wasserkreislauf angeschlossen und können die Hauptanlage damit entlasten“, sagt der BäderChef, der den Abbau der Anlage im alten Werdohler Hallenbad als win-win-Situation bezeichnete.

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