Neuer Spielplatz im Herbst 2020

Kletterwand und Hangelstrecke auf der Sundhelle

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Die Kletter- und Hangelstrecke für die älteren Kinder soll so in etwa aussehen. 

Plettenberg – Seit Anfang November 2019 hat sich vieles getan in Sachen Spielplatzplanung an der Schleusinger Straße auf der Sundhelle.

Damals hatten sich Jugendamtsleiter Hans-Peter Kapitain, Klaus Salscheider und weitere Vertreter der Stadt mit Kindern am Standort versammelt, um gemeinsam die zukünftige Spielplatzplanung in die Hand zu nehmen. Die Kinder, darunter auch der zwölfjährige Rollstuhlfahrer Marlon Braun, hatten viele Ideen und Vorschläge mit im Gepäck, mit denen sich im Nachgang Marilies Schulte-Henkel beschäftigt hat.

Sie konnte im Jugendhilfeausschuss am Mittwochabend ihre Vorschläge vortragen, die bei den Ausschussmitgliedern auf großes Interesse stießen. Dabei habe sie es sich zur Aufgabe gemacht, besonders die Planungen des körperlich beeinträchtigten Teenagers Marlon Braun mit aufzunehmen, um einen barrierefreien Bereich zu gestalten. 

Insgesamt hatte sie mehrere Vorschläge von verschiedenen Firmen eingeholt. Ziemlich schnell entschieden sich die Ausschussmitglieder für die Vorschläge der Berliner Seilfabrik, von der besonders das Spielgerät für die etwas älteren Kinder überzeugte. Das Gerät besitzt neben der Rohrrutsche mehrere Möglichkeiten zum Hangeln und Klettern, perfekt zum Auspowern. Der Kinderspielplatz „Städtepartnerschaft“, wie er von Schulte-Henkel aufgrund der umliegenden Straßennamen Schleusinger- und Bludenzer Straße betitelt wurde, soll insgesamt barrierearm gestaltet werden.

 Im komplett barrierefreien Bereich sollen eine Tischtennisplatte mit Bank-Tisch-Kombination, eine Schaukel passend zur Kleinkinder-Spielanlage und ein kombinierter Fußball- Basketballbereich angelegt werden. Im Sandspielbereich gibt es ein Spielhaus mit Rutsche für kleinere Kinder und noch einen großen Spielbereich mit Spielanlage für größere Kinder mit Hangelstrecke und Kletterwand. 

Die Ausschussmitarbeiter waren sich schnell einig: Die Modelle der Firma Berliner Seilfabrik sollen es werden! Die Begründungen reichten von „Das ist mal etwas ganz anderes“, über: „Das erinnert an die Fernsehshow Ninja Warrior, die aktuell so beliebt bei den Jüngeren ist!“ Geplanter Baubeginn für die komplette Neugestaltung ist Herbst 2020. 

Die Investitionssumme, die noch nicht veröffentlicht werden soll, wird im besten Fall noch durch Leader-Fördermittel bezuschusst. „Ich bin da aber sehr zuversichtlich, dass wir dafür Fördergelder bekommen“, erklärte Marilies Schulte-Henkel vom Sachgebiet Planen und Bauen. Man wolle jetzt noch vorschlagen, Wappen-Elemente der Partnerstädte in optischer Form irgendwo auf die einzelnen Geräte aufzubringen.

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