Sorpesee über Pfingsten stark besucht - DLRG mahnt zur Vorsicht

Heimische Talsperren am Wochenende von vielen Ausflüglern besucht

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An der Sorpe waren bei unserem Rundgang am Wochenende die meisten Menschen anzutreffen.

Plettenberg/Sundern/Altena – Noch haben nicht alle Freibäder in der Region wieder geöffnet, ein Pfingsturlaub war vielerorts nur eingeschränkt möglich – und das machte sich am Wochenende bemerkbar: Vor allem an der Sorpe suchten viele Menschen Erholung und Erfrischung, wie unser Rundgang ergab. Doch die DLRG mahnt zur Vorsicht.

Sorpesee

Der Sorpesee in Sundern zieht nicht nur Menschen aus dem gesamten Lennetal an. Viele Motorradfahrer legen hier einen Zwischenstopp ein. Fahrradfahrer, Inliner und Fußgänger sind unterwegs, setzen sich mit Currywurst- Pommes oder einem Eis auf die Bänke am Wasser. Bei gut 18 Grad Außentemperatur ist es für die meisten am Samstag noch ein wenig zu frisch zum Baden. Einige Hartgesottene wagen den Sprung ins kühle Nass aber dennoch. Kommenden Samstag, 6. Juni, soll auch das Strandbad unter Auflagen wieder öffnen.

Die Freibäder im Umkreis sind wegen Corona nur eingeschränkt im Betrieb. Ob das besonders an heißen Tagen mehr Menschen zum Schwimmen an die Talsperren zieht, bleibe abzuwarten, so der DLRG-Ortsverein Langscheid. Grundsätzlich gelte: „Schwimmen in unbeaufsichtigten Gewässern ist genauso gefährlich wie sonst auch“, sagt Pressesprecherin Annika Thüsing im Gespräch. Sie rät, nur in den Bereichen zu schwimmen, in denen die DLRG aufpasst.

Seit letzter Woche hat der Ortsverein die Aufsicht von der Station an der Sorpe aufgenommen.

Oestertalsperre

Auch nachdem vor gut eineinhalb Wochen ein Rettungsboot der Ortsgruppe havariert ist (wir berichteten), bleibt die DLRG einsatzbereit. „Wir haben glücklicherweise ein weiteres Boot.“ Die Wasserrettung ist 24 Stunden, sieben Tage die Woche erreichbar. Momentan sei die Personallage noch etwas eng, weil viele Mitglieder in systemrelevanten Berufen wie der Feuerwehr arbeiten.

Die Oestertalsperre: Hier war es am Wochenende eher ruhig und idyllisch.

Deutlich ruhiger geht es am Samstag an der Plettenberger Oestertalsperre zu. Das DLRG-Haus ist noch nicht besetzt. Der Wachdienst an der Oester soll voraussichtlich in diesem Monat beginnen, informiert die Ortsgruppe Plettenberg auf ihrer Homepage.

Auf dem Fußweg und der Staumauer sind am frühen Nachmittag nur wenige Fußgänger unterwegs, die immer mal wieder von Fahrradfahrern überholt werden. Auf dem Wasser ist in der Ferne ein gelbes Paddelboot zu sehen. Die Talsperre ist momentan gut gefüllt, der „Strand“ relativ schmal.

Fuelbecke

Tabu sind Baden und Wassersport in und auf der Fuelbecke-Talsperre in Altena. Grund ist der Trinkwasserschutz. Ein beliebtes Ziel ist das Gewässer dennoch. Vor allem Familien mit kleinen Kindern und Paare sind zu sehen. Ebenerdig geht es in gut zwei Kilometern um die Talsperre.

Wie bei den anderen beiden Talsperren sind in Altena nicht nur Märker zu Gast. Auf den Parkplätzen und am Straßenrand parken Besucher aus dem Ruhrgebiet oder Siegen, die in der Sauerländer Natur Erholung suchen.

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