Umzug ins Oestertal

Griechisches Restaurant feiert Neueröffnung: Aus Akropolis wird Akademie

Freuen sich auf alte und neue Gäste im Restaurant Akademie: Chef und Koch Konstantinos Fytanidis und Jiota Kouni vom Restaurant-Team.
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Freuen sich auf alte und neue Gäste im Restaurant Akademie: Chef und Koch Konstantinos Fytanidis und Jiota Kouni vom Restaurant-Team.

Nach fünf Jahren an der Grünestraße zieht das griechische Restaurant Akropolis ins Oestertal um. In von Grund auf renovierten Räumen geht es dort seit dem 15. September unter neuem Namen weiter. Das neue Restaurant heißt „Akademie“.

Plettenberg – „Wir haben Ort und Namen gewechselt, aber Küche, Chef, Personal – das ist alles gleichgeblieben“, erklärt Restaurantchef Konstantinos Fytanidis höchstpersönlich, während um ihn herum am Dienstag noch ein halbes Dutzend Handwerker mit den letzten Renovierungsmaßnahmen beschäftigt ist. „Wir sind schon traurig, dass wir aus der Grünestraße wegziehen. Wir waren fünf Jahre dort, haben das Restaurant und die Gäste sehr ins Herz geschlossen.“

Groß ist allerdings die Vorfreude auf den Neustart an neuer Stelle, für deren Renovierung Fytanidis viel Geld in die Hand genommen hat. Wieviel, möchte er aber nicht sagen. „Mich interessiert mehr, dass die Leute die Veränderung sehen und hoffe, dass die meisten Gäste ins Oestertal mitkommen“, sagt der 61-Jährige, der im neuen Restaurant wie schon im alten als Chef in der Küche stehen wird. „Es war immer meine Arbeit und mein Ziel, Leute zufriedenzustellen und das möchte ich auch weiterhin machen.“

Was er sich bei dem neuen Namen „Akademie“ gedacht hat, erklärt Fytanidis ebenfalls: In Deutschland verstehe man Akademie oft als eine Art Seminar. Aber er meint eine Akademie im ursprünglichen Sinne, an der man studieren muss, wenn man etwas werden wolle, zum Beispiel Chefkoch. Fytanidis selbst hat mit 19 Jahren sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Dass er es seit nunmehr 42 Jahren beherrscht, will er auch mit dem Namen ausdrücken: „Ich glaube und hoffe, dass ich den Gästen zeigen kann, wie die richtige griechisch-mediterrane Küche ist.“

Mehr Platz als in alten Räumen

Der Grund für den Umzug ist vor allem einer: Die frühere Gaststätte „Zum Oestertal“ (auch „Bei Willi“) an der Oestertalstraße 60 bietet etwa viermal so viel Platz wie das frühere Restaurant. Nun hätten statt 70 Gästen allein im Restaurant und dem schon komplett fertiggestellten Wintergarten 110 Gäste Platz. Dazu kommt der große Saal, der für Feiern – Taufen und Hochzeiten zum Beispiel – genutzt werden kann. Dort hätten an Tischen noch einmal 120 Gäste Platz oder bis zu 300 bei einem Stehbüffet. Noch ist der Saal allerdings nicht fertiggestellt, das werde noch ein bis zwei Monate dauern, verrät Fytanidis.

Ein weiterer Vorteil sei der größere Biergarten, der allerdings erst zur nächsten Biergartensaison hergerichtet werden soll. Doch erst einmal haben die anderen Räume Vorrang.

Wichtig für den Neustart am 15. September ist, dass das Restaurant fertig ist. In nur zweieinhalb Monaten wurden die über Jahre nicht genutzten Räume an der Oestertalstraße auf Vordermann gebracht. Der Gebäudesockel draußen wurde ebenso erneuert wie die Treppe. Drinnen gibt es den vorderen Gastraum mit neuer Theke, an den sich der bereits fertiggestellte Wintergarten anschließt. „Ich habe alles erneuert, vom neu versiegelten Boden bis zu den Wänden, alles nach meinen Wünschen“, erzählt Fytanidis.

Die neuen grün gehaltenen Möbel und zahlreiche Pflanzen verleihen dem Wintergarten eine sehr frische Atmosphäre. Dort werden Besucher zur Eröffnung um 16 Uhr ganz normal à la carte bestellen können. Einen kleinen Aperitif aufs Haus und nach dem Essen vielleicht einen Ouzo werde es aber geben, wie es die Gäste schon aus dem Akropolis kennen. Wenn in ein, zwei Monaten auch der Saal fertig ist, möchte er noch einmal eine größere Eröffnungsfeier mit Party und Buffet veranstalten.

Bis dahin ist allerdings noch einiges nebenher zu tun – nicht zuletzt auch das Anbringen des Restaurantschildes mit dem neuen Namen „Akademie“.

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