16 Bewerber kandidieren für Kirchenvorstand

Evangelische Kirchengemeinde wählt neues Presbyterium

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Auf eine hohe Wahlbeteiligung hoffen Pfarrer Dietmar Auner (von rechts), Fred Witte (Vorsitzender des Presbyteriums) und Kirchmeister Rolf Hoyer.

Plettenberg – Auf das neue Presbyterium, das die Evangelische Kirchengemeinde in gut zwei Wochen wählt, warten in den kommenden Jahren viele wichtigen Aufgaben und Entscheidungen für die Zukunft der Gemeinde. Umso mehr freut sich der amtierende Gemeindevorstand, dass sich in diesem Jahr so viele Bewerber zur Wahl stellen und die Gemeinde mitgestalten wollen. Nun hofft man auch auf eine hohe Wahlbeteiligung.

Traditionell ist die Wahlbeteiligung bei Presbyterwahlen nicht sehr hoch. „Zehn Prozent wären schon gut“, sagt Pfarrer Dietmar Auner. Bei den diesjährigen Wahlen am 1. März rechnet er aber mit einer höheren Beteiligung. Der Grund: „Es gibt diesmal eine richtige Wahl.“ Auner freut sich , dass es diesmal mehr Bewerber (16) als Plätze im Presbyterium (14) gibt. „Das ist ein Zeichen von Lebendigkeit der Gemeinde.“ So werde deutlich, dass viele sich in der Kirche einbringen wollten. Gebe es weniger Bewerber als Ämter, sei eine Presbyterwahl oft nur eine Bestätigung. Das ist in diesem Jahr anders. „Das freut uns sehr“, sagt Fred Witte, derzeitiger Vorsitzender des Presbyteriums. Auch für Rolf Hoyer, Kirchmeister und ebenfalls Presbyter, ist der Bewerberüberschuss ein Zeichen von Vielfältigkeit.

Dass eine richtige Wahl stattfindet, bedeutet für die Gemeindeverantwortlichen auch eine größere Vorbereitung, etwa die Überprüfung des Wahlregisters sowie die Vorbereitung der Wahlzettel und der Briefwahlunterlagen, wobei die Gemeinde aber auch durch die Landeskirche unterstützt wird. Mit Flyern und Informationen auf der Gemeindewebseite wird zudem versucht, auf die Wahl und insbesondere auf die Möglichkeit, per Briefwahl seine Stimme abzugeben, aufmerksam zu machen. Auch dadurch möchte man für eine höhere Wahlbeteiligung sorgen. „Wir sind bemüht, es soweit wie möglich publik zu machen“, sagt Witte. Knapp 5000 Gemeindeglieder sind in Plettenberg wahlberechtigt, und zwar bereits ab dem 14. Lebensjahr. Damit dürfen Jugendliche schon früher mit entscheiden als in der Kommunalpolitik. Ansonsten ist aber vieles vom Ablauf her sehr ähnlich. „Es ist im Prinzip kein Unterschied zur Kommunalwahl“, sagt Kirchmeister Rolf Hoyer.

Anders als bei früheren Wahlen gibt es diesmal nur einen gemeinsamen Wahlbezirk und eine gemeinsame Wahlliste, allerdings drei Wahllokale. Am Sonntag, 1. März, ist die Stimmabgabe im Anschluss an die dortigen Gottesdienste in der Erlöserkirche (Pfarrbezirk I), der Martin-Luther-Kirche (Pfarrbezirk II) und der Christuskirche (Pfarrbezirk I und II) möglich, und zwar von 11 bis 13 Uhr. Dabei dürfen auf dem Wahlzettel bis zu 14 Personen angekreuzt werden.

Daneben ist schon jetzt Briefwahl möglich. Die Unterlagen können schriftlich oder persönlich (bzw. durch Bevollmächtigte) im Gemeindebüro beantragt werden. Die ausgefüllten Unterlagen müssen bis zum Ablauf der Wahlzeit beim Wahlvorstand eingehen. Auch eine Abgabe im Gemeindebüro ist bis Freitag, 28. Februar, um 13 Uhr möglich. Ein Artikel über die in den kommenden Jahren anstehenden Aufgaben für das Presbyterium folgt in Kürze.

Gemeindebüro Das Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Plettenberg, Kirchstraße 2, ist dienstags von 9 bis 14 Uhr, mittwochs bis freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Tel. 02391 /2088. Weitere Informationen zur Presbyterwahl und den Kandidaten gibt es auf der Webseite der Gemeinde unter www.ekgp.de

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